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Grüner Schiffsverkehr: Ammoniak und Methanol als saubere Kraftstoff-Alternativen

Financial Times Companies •
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Die globale Container-Schifffahrt mit 7.000 Schiffen, die drei Viertel des Welthandels transportieren, bleibt stark von fossilen Brennstoffen abhängig und verursacht etwa 3% der jährlichen Treibhausgasemissionen. Im Gegensatz zum Landverkehr können Schiffe nicht in sauberere Netze einspeisen, sodass alternative Kraftstoffe notwendig sind. Ammoniak und Methanol, produziert durch wasserstoffelektrolyse mit erneuerbarer Energie, bieten kohlenstofffreie Optionen mit ähnlicher Energiedichte wie fossile Brennstoffe, sodass sie in bestehenden Motoren mit minimaler Modifikation verwendet werden können.

Allerdings bleibt der Kostenfaktor die primäre Hürde: Grün-Ammoniak hat historisch zwischen 600 und 1.050 Dollar pro Tonne gelegen, im Vergleich zu 500–600 Dollar für Schweröl. Analysten schlagen langfristige Abnahmeverträge vor, um die Preise zu senken, aber Skalierung und Investitionen fehlen. Experten wie David Fishman von der Lantau Group betonen, dass Kostenreduktion von Skalierung der Produktion und operativer Erfahrung abhängt, nicht von neuer Chemie.

Regulierung, CO2-Preis und Anreize werden als essenziell angesehen, um die Einführung zu antreiben, da Effizienzgewinne allein den steigenden Emissionen aus dem expandierenden Handel nicht entgegenwirken können.