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Lieferketten-Kosteninflation trifft US-Hersteller hart

Financial Times Markets •
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US-Hersteller sehen sich einer neuen Welle der Lieferketten-Inflation ausgesetzt, getrieben durch höhere Energiekosten aus Donald Trumps Iran-Politik, Zölle, die Importpreise in die Höhe treiben, und KI-getriebene Nachfrage nach Elektronik. Inputkosten steigen im zweistelligen Bereich, was Unternehmen wie das in Ohio ansässige Earth Quaker Devices zwingt, die Preise in diesem Jahr zweimal anzuheben. CEO Julie Robbins sagte: "Wir müssen einfach immer mehr Geld für dasselbe Zeug ausgeben." Die August-Umfrage des Institute for Supply Management zeigte mehr als ein Dutzend Branchen mit steigenden Rohstoffpreisen, keine mit sinkenden.

Der ISM-Preisindex ist 23 Monate in Folge gestiegen. Daten des Bureau of Labor Statistics zeigen verarbeitete Vorleistungsgüter um 11,5% im Vorjahresvergleich gestiegen und unverarbeitete Güter um 12,8%. Diesel erreichte einen Rekord von 6,23 $ pro Gallone, während Frachtkosten im August um 16% stiegen.

Wyoming Machine-Co-Präsidentin Traci Tapani berichtete von "Störungen" bei der Stahlbeschaffung. Die US-10-Jahres-Rendite erreichte 5% zum ersten Mal seit 2023, was Wetten auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve auslöste. Kip Eideberg von der Association of Equipment Manufacturers bemerkte den Wandel "von Knappheit zu Kosten als primärem Anliegen", obwohl Elektronik sowohl Verfügbarkeits- als auch Preisherausforderungen durch den KI-Boom gegenübersteht.