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Revolut-Datenleck: 700 Kunden betroffen

Financial Times Markets •
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Fast 700 Revolut-Kunden sind von einem Datenleck betroffen, bei dem das Fintech-Unternehmen versehentlich Passdaten, Bankkontonummern und Wohnadressen an Cyberkriminelle übergab, die sich als Regierungsbeamte ausgaben. Die Zahlungsgruppe hat 680 Personen kontaktiert, von denen sie glaubt, dass sie nach einer ersten Untersuchung von dem Betrug betroffen waren.

Revolut verbrachte das Wochenende damit, eilig auf das Leck zu reagieren, das auftrat, nachdem ein Hacker eine echte Regierungs-E-Mail, die er erhalten hatte, nutzte, um eine betrügerische Anfrage nach privaten Informationen zu senden. Revolut kam dem nach und übergab sensible Informationen, darunter Adressen, Verifizierungsfotos, Ausweisdokumente und Bitcoin-Aktivitäten. Die Hacker drohen damit, die Informationen zu veröffentlichen, wenn Revolut kein Lösegeld zahlt.

Am Montag erklärte das Information Commissioner's Office, dass es untersuche, nachdem Revolut sich selbst gemeldet hatte. Der Vorfall unterstreicht die wachsende Bedrohung, die Cyberkriminelle für Unternehmen darstellen. Seit dem Start im Jahr 2015 ist Revolut mit 80 Mio. Kunden in 30 Ländern Europas größtes Fintech-Unternehmen geworden. Es wurde kürzlich mit 115 Mrd. Dollar bewertet.

Mark Karpelès, ehemaliger CEO von Mt Gox, war unter den Betroffenen. Er sagte, Revolut hätte die Informationen nicht weitergeben dürfen. Ein Sprecher von Revolut sagte, das Unternehmen habe einen ausgeklügelten externen Identitätsbetrug identifiziert und die Adresse sofort blockiert.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Revolut, Financial Times, Mt Gox, Information Commissioner's Office, M&S, JLR | Personen: Laith Al-Khalaf, Tom Wilson, Mark Karpelès | Orte: London, Britain, Europe