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S&P 500 könnte wegen Fed-Zinserhöhungen 10 % fallen

Bloomberg Markets •
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Mögliche Zinserhöhungen der Federal Reserve ab dieser Woche könnten eine Korrektur im S&P 500 auslösen, da sinkende Unternehmensmargen die Gewinnaussichten belasten, so Macro Risk Advisors LLC.

Der S&P 500 ist im September um fast 1 % gefallen, historisch sein schwächster Monat, angesichts von Sorgen über hohe Energiekosten und Inflationsdaten, die die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen erstmals seit 2023 über 5 % trieben. Händler preisen nun nahezu vollständig eine Zinserhöhung um einen Viertelpunkt durch Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh am Mittwoch ein, gegenüber etwa 60 % Wahrscheinlichkeit vor einer Woche.

Eine Erhöhung dürfte zu mehr Schmerz führen, sagte Dean Curnutt, CEO und Gründer von Macro Risk Advisors. „Wir erwarten einen Rückgang von 8-10 % im S&P mit einem möglichen zweiten Bein im Dezember“, schrieb er. Zinserhöhungen werden „die Margen von Unternehmen komprimieren, die Kosten nicht weitergeben können“ und einen Volatilitätsschock auslösen.

Curnutt verglich die Situation mit 2018, als der S&P 500 im September seinen Höhepunkt erreichte und im Oktober und November um 10 % abstürzte. In jenem Jahr „kam die Santa-Claus-Rallye nicht“, und der Markt fiel um fast 20 % von seinem Höhepunkt. Er erwartet ein weiteres Bein nach unten im Dezember und bevorzugt eine defensive Haltung.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: S&P 500, Macro Risk Advisors LLC, Federal Reserve | Personen: Kevin Warsh, Dean Curnutt | Orte: US