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VW billigt radikalen Plan: 50.000 Stellen, 4 Werke betroffen

Financial Times Companies •
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Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat einstimmig einen radikalen Restrukturierungsplan gebilligt, der 50.000 Stellenstreichungen und das Ende der Neuwagenproduktion an vier deutschen Standorten vorsieht. Vorstandsvorsitzender Oliver Blume sicherte sich diese hart erkämpfte Zustimmung, die Aktie sprang kurzzeitig um fast 9 Prozent nach oben. Tage zuvor waren Marathon-Gespräche mit den Gewerkschaften eskaliert, VW zog sogar eine Umgehung des Aufsichtsrats in Betracht.

Die Maßnahmen bringen die gesamten Personalabbauzahlen seit 2024 auf über 100.000. Die UBS schätzte Restrukturierungskosten auf bis zu 7 Mrd. Euro, die Bank of America auf bis zu 10 Mrd.

Euro. Der Deal senkt die globale Produktionskapazität um ein Viertel von 12 Mio. auf 9 Mio. Fahrzeuge jährlich.

Etwa die Hälfte des Abbaus entfällt auf Europa, der Rest auf China. Sofortige Werksschließungen wurden nicht vereinbart, Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm erhalten bis 2031 keine neuen Modelle. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies schlug vor, die Einschnitte sollten Werke außerhalb Deutschlands treffen.

Ingo Speich von Deka Asset Management sagte, der Deal zeige Reformwillen, die Umsetzung bleibe aber eine gewaltige Herausforderung.