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Der hochriskante Umstrukturierungskampf von Volkswagen

Wall Street Journal US Business •
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Volkswagen-Chef Oliver Blume drängt auf einen radikalen Umstrukturierungsplan, der die Arbeitsplatzverluste auf 100.000 verdoppeln könnte, stößt jedoch auf heftigen Widerstand von der komplexen Vorstandsstruktur. Blume erwägt die 'nukleare Option' ohne Vorbild: Die Aufsichtsratsfactionen nicht zu erreichen und stattdessen direkt die Aktionäre zu wenden, falls sich die Fraktionen nicht auf des Freitags Treffen einigen. Dieser Ansatz spiegelt die Taktiken von Aktivistinvestoren wider und bricht mit dem traditionellen Stakeholder-Kapitalismus-Modell Deutschlands.

Druck steigt, da chinesische Automobilhersteller wie BYD nach dem Dominanzgewinn in China in den Heimatmarkt Deutschland expandieren, während US-Zölle und der EV-Umrüstungsaufwand Milliardenbeträge kosten. Blume zielt darauf ab, die 150 Fahrzeugmodelle von Volkswagen zu halbieren und die Fixkosten zu senken, einschließlich der Beteiligungen an vier deutschen Fußballvereinen. Deutschland fürchtet nun die 'Detroitisierung': Massenentwicklung, die in den USA produktionsnahe Arbeitsplätze vernichtete.

Die aufgeblähte Struktur von Volkswagen mit übermäßigen Schnittstellen und doppelten Schichten macht sie besonders anfällig. Das Unternehmen beschäftigt deutlich mehr Mitarbeiter pro Fahrzeug als die Konkurrenz, wobei das Büropersonal in teuren Deutschland konzentriert ist, wo Arbeitsschutzbestimmungen die Kürzungen erschweren. Schlüssel-Entitäten: Unternehmen: Volkswagen, BYD, Audi, Porsche | Personen: Oliver Blume, Daniela Cavallo | Standorte: Deutschland, Wolfsburg, China, USA.