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Schuss in Times Square gerechtfertigt, aber riskant

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Eine 49-jährige Frau mit zwei Küchenmessern griff zwei Menschen an, einer davon tödlich, bevor die Polizei sie am Montag nachmittags in Times Square erschoss. Rechtsexperten für die Strafverfolgung hielten den Schuss für gerechtfertigt, kritisierten die Beamten jedoch dafür, dass sie in einem Halbkreis um die Verdächtige, Pamela Cisneros, standen, ohne den Bereich zu räumen. Diese Position gefährdete Passanten oder Kollegenbeamte, da der Verkehr und die Fußgänger Sekunden vor den Schüssen weiterhin vorbeizogen.

Polizeikommissarin Jessica S. Tisch verteidigte die Beamten und erklärte, dass sie vier Minuten lang versucht hätten zu sprechen, bevor sie nach der Weigerung der Frau, die Messer abzulegen, die Waffen zu öffnen. Bürgermeister Zohran Mamdani setzte sich für die Einbindung von Fachkräften für psychische Gesundheit in solche Vorfälle ein und argumentierte, dass sein Büro für Gemeinschaftssicherheit die Polizei psychisch kranker Menschen neu gestalten würde, wobei er betonte, dass der Plan nicht gelten würde, wenn eine unmittelbare Gewaltbedrohung besteht.

Der pensionierte NYPD-Kapitän Stuart Schwartz schlug vor, dass ein Vorgesetzter die Kreuzstraßen schließen könnte, um die Szene sicherer zu gestalten. Der Vorfall erneuert die Debatte über die Reaktion der Polizei auf psychiatrische Krisen und die Rolle von Fachkräften für psychische Gesundheit in Situationen der öffentlichen Sicherheit.