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Klassendecke hindert Arbeiterklasse an Elite-Karrieren

New York Times Business •
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Frau oder Person of Color zu sein, gilt seit langem als Nachteil bei Einstellung und Beförderung. Eine neue Studie zu Hochschulprofessoren zeigt, dass die Klasse eine ebenso große Rolle spielen kann. Clint Harris, dessen Eltern nicht studiert haben, sagt, dass ihm im Graduiertenstudium die Cleverness und Networking-Fähigkeiten seiner Kommilitonen fehlten. 18.

September 2026, 5:02 Uhr ET. Als Clint Harris 2014 sein Promotionsstudium in Wirtschaftswissenschaften begann, ging er es so an wie immer die Schule: Er versuchte, Einsen zu bekommen. Aber nach ein oder zwei Jahren begann er zu vermuten, dass seine Strategie mangelhaft war.

Er bemerkte, dass Kommilitonen scheinbar vorankamen, indem sie in manchen Kursen nicht so hart arbeiteten und stattdessen Professoren pflegten. Dr. Harris führte diesen Mangel teilweise darauf zurück, dass seine Eltern nicht studiert hatten, sodass er nie die Schmoozing-Techniken erlernte, die unter Wohlhabenden und Hochgebildeten üblicher sind. Laut einer aktuellen Arbeit in Econometrica haben Wissenschaftler, deren Eltern nicht studiert haben, geringere Chancen auf Tenure-Track-Stellen an großen Forschungsuniversitäten und auf Tenure. Die Forscherinnen Anna Stansbury und Kyra Rodriguez fanden, dass der Nachteil, Erstakademiker zu sein, sogar größer sein könnte als die Nachteile, weiblich oder nicht-weiß zu sein.

Ein Hauptgrund: Erstakademiker schienen weniger soziales oder kulturelles Kapital zu haben als Menschen aus privilegierteren Hintergründen. Durch ihre Erziehung haben sie weniger Freunde und Verwandte in Positionen, die helfen können, und sind nicht so gut darin, das System allein zu navigieren. Sie können eine soziale Interaktion vergeigen oder in einer E-Mail falsch rüberkommen.

Sie können eine zufällige Begegnung mit einem berühmten Professor nicht nutzen oder sich der Notwendigkeit, einflussreiche Gönner zu umwerben, gar nicht bewusst sein. Die Disparitäten scheinen in Bereichen weit jenseits der Academia zu zählen, wo sogenannte Klassendecken bestehen. In vielen anderen elitären professionellen Settings sind die Qualitäten, nach denen man beurteilt wird — nach denen man vorankommt, Chancen bekommt — etwas subjektiv.

Anwälte, Banker, Berater und mittlere Manager kommen typischerweise voran, wenn Vorgesetzte sie als stark argumentierend oder gut präsentierend wahrnehmen. Aber es gibt keinen Weg, diese Skills präzise zu messen. Stattdessen, genau wie für angehende Professoren, sind Netzwerke, Sozialkapital, Wahrnehmungen und Bias, wie man sich präsentiert — Kulturkapital — ein großer Grund dafür, wie es läuft.

Und diese Kriterien setzen die Arbeiterklasse in einen echten Nachteil.