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Mehr US-Haushalte in finanzieller Not

New York Times Business •
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Ein neuer Bericht von Financial Health Network hat ergeben, dass 17 Prozent der US-Haushalte nun als vulnerabel gelten, gegenüber 15 Prozent im letzten Jahr, wobei 16 Prozent über hohe finanzielle Belastungen berichteten, gegenüber 13 Prozent. Der Anstieg markiert eine Umkehrung einer Verbesserung im Jahr 2025 und entspricht dem höchsten Stand, seit das Netzwerk vor acht Jahren seinen jährlichen Financial Health Pulse-Bericht begonnen hat. Die auf einer Umfrage unter über 7.600 Haushalten basierenden Daten zeigen, dass 7,8 Millionen Haushalte, die zuvor in der Kategorie 'bewältigend' eingestuft waren, 2026 in die Kategorie 'vulnerabel' wechselten, während 6 Millionen von vulnerabel zu bewältigend wechselten, was zu einem Nettozuwachs von etwa 1,8 Millionen vulnerablen Haushalten führte.

Familien mit niedrigem Einkommen verzeichneten einen Rückgang der Rechnungszahlungscompliance auf 49 Prozent von 54 Prozent, und Studentenkreditnehmer erlebten eine steigende finanzielle Vulnerabilität, die nach Wiederaufnahme der Zinsen nach pandemiebedingten Pausen von 21 Prozent auf 27 Prozent kletterte. Experten verweisen auf steigende Kosten für Lebensmittel, Wohnen und Versorgungsdienste sowie auf gekürzte staatliche Hilfen, darunter das Ende der Affordable Care Act-Subventionen und strengere Regeln für SNAP-Lebensmittelleistungen. Der Anteil der Haushalte, die über untragbare Schulden berichteten, erreichte 31 Prozent, den höchsten Stand in acht Jahren, während die pünktliche Rechnungszahlung auf 68 Prozent sank.

Trotz dieser Belastungen blieb der Anteil der finanziell gesunden Haushalte fünf Jahre in Folge bei knapp unter einem Drittel unverändert. Der Bericht unterstreicht die sich vertiefende finanzielle Belastung in US-Haushalten angesichts anhaltender Inflation und politischer Veränderungen.