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Berkshire Hathaway als aktive Absicherung

Financial Times Companies •
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Die Aktienmärkte befinden sich auf Höchstständen, insbesondere in den USA, gestützt durch starke Unternehmensgewinne und die Begeisterung für KI. Doch unter der ruhigen Oberfläche ist die Aktienvolatilität im Verhältnis zum breiteren Markt ungewöhnlich hoch, die Anleiherenditen sind aufgrund der Inflations- und US-Bundesdefizit-Bedenken gestiegen, und es wächst die Unruhe über die Renditen der erheblichen Investitionen, die für die Entwicklung von KI erforderlich sind. Genau in solchen Umfeldern suchen Anleger nach Absicherungen.

Ein traditioneller sicherer Hafen — Staatsanleihen — ist angesichts der großen öffentlichen Verschuldung nicht einfach. Gold ist eine Option, ebenso Bargeld, obwohl der Verkauf von Vermögenswerten, um sich in Bargeld zu verstecken, bekanntermaßen schwierig ist und oft als "Deppen-Spiel" bezeichnet wird. Die Geschichte lehrt, dass "Time in" den Markt in der Regel den "Market-Timing" für die meisten Anleger übertrifft. Welcher Vermögenswert kann also ein gewisses Engagement in der Zinseszinskraft des globalen Wirtschaftswachstums bieten, ohne teuer zu wirken?

Von meinem Standpunkt aus ist Berkshire Hathaway — die von Warren Buffett und dem verstorbenen Charlie Munger errichtete Finanzfestung — eine solche Absicherung. Berkshire hat den S&P 500 in den letzten zwei bis drei Jahren um mehr als 20 Prozent underperformt, largely weil das Management einen Bargeldhaufen von etwa 365 Milliarden Dollar angehäuft hat, roughly ein Drittel seiner Marktkapitalisierung. Die jüngsten Ergebnisse des zweiten Quartals zeigten jedoch einen Gewinnanstieg von 20 Prozent, wobei die operativen Margen im Nicht-Versicherungsgeschäft um zwei Prozentpunkte stiegen.

Bereinigt um den Marktwert der börsennotierten Aktien und das überschüssige Bargeld, werden Berkshires verbleibende private Vermögenswerte zu einem prospektiven KGV von etwa 14-mal gehandelt, im Vergleich zu 20-mal für den S&P 500. Nach meinen Berechnungen wird die Gruppe zum 1,4-fachen des Buchwerts gehandelt, mit privaten Vermögenswerten bei roughly dem Zweifachen des Buchwerts gegenüber mehr als dem 5,5-fachen für den breiteren Markt. Eine stärkere Angleichung an den Sum-of-the-Parts-Wert könnte einen Aufwärtsspielraum von 10 bis 20 Prozent implizieren.

Schlüsseleinheiten: Unternehmen: Berkshire Hathaway, S&P 500, Alphabet | Personen: Warren Buffett, Charlie Munger, Roula Khalaf, Robert Donald, Greg Abel | Standorte: USA