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Aktien für Alle: Steigerung der Leistung von UK PLCs

Financial Times Companies •
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Der jüngste Anstieg von Übernahmen im FTSE 250 unterstreicht die Wahrnehmung, dass britische Unternehmen unterbewertet oder schlecht geführt werden. Der aktivistische Investor Cevian Capital schlägt vor, die Vergütung von nicht-exekutiven Direktoren von durchschnittlich £80.000 auf £160.000 zu verdoppeln, wobei die Hälfte in Aktien gezahlt werden soll, da ein stärkerer Aufsichtsrat den Unternehmenswert erhöhen kann. Obwohl eine solche Gehaltserhöhung umstritten ist, verdienen nicht-exekutive Direktoren in den USA dreimal so viel wie ihre britischen Kollegen, und britische Unternehmen benötigen Expertise wie KI, die im Ausland leichter verfügbar ist.

Aktienbasierte Vergütung verbindet die Bezahlung mit der Leistung, doch derzeit nutzen nur 5 % der FTSE-100-Gruppen Aktien für die Direktorenvergütung. Positionen im Vorstand im Vereinigten Königreich gehen mit hohen rechtlichen Risiken und intensiver Prüfung einher, daher könnte ihre Attraktivität durch höhere Vergütung und bessere Anreize gesteigert werden. Die Medianvergütung des Vorsitzenden beträgt £452.000, was wettbewerbsfähiger ist, doch das Wachstum ist hinter der Gesamtentwicklung der Direktorenvergütung zurückgeblieben.

Private-Equity-Firmen rekrutieren oft britische Vorstandstalente aufgrund besserer aktienbasierter Anreize. Unternehmen befürchten Rückaktionen von Stimmrechtsberatern und Investoren, die vorsichtig gegenüber übermäßigen Auszahlungen sind, doch viele vergleichen ihre Pakete mit lokalen Normen, die möglicherweise hinterherhinken. Die niedrige öffentliche Aktienbesitzquote im Vereinigten Königreich im Vergleich zu den USA nährt die Skepsis gegenüber hohen Boni.

Eine Erhöhung des Aktienbesitzes könnte eine geschäftsfreundlichere Kultur fördern, die der gesamten britischen Wirtschaft zugutekommt.