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ETF-Strategien zur Steuerersparnis

Bloomberg Markets •
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Große Institutionen wechseln zwischen praktisch identischen Aktienfonds, um den Erhalt von Dividenden und die damit verbundene Steuer von 30 % zu vermeiden. Alle drei Monate ziehen Investoren 40 Milliarden US-Dollar oder mehr aus einem börsengehandelten Fonds (ETF) von Black Rock Inc. ab, der den S&P 500 abbildet. Dann überweisen sie den Großteil dieses Geldes in einen fast identischen Fonds der Vanguard Group und wenige Tage später führen sie die umgekehrte Transaktion durch.

Dieses Phänomen ist darauf zurückzuführen, dass diese Fonds, obwohl sie die gleiche wirtschaftliche Exposition haben, die Dividenden zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausschütten. Investoren wechseln zwischen dem iShares Core S&P 500 ETF von BlackRock (IVV) und dem S&P 500 ETF von Vanguard (VOO), um den Dividendenempfang zu vermeiden, wenn das Recht auf den Erhalt entsteht. Aufgrund der Art und Weise, wie die Preise angepasst werden, verzichten sie nicht auf die Rendite: Sie erhalten diesen Wert über die Kursänderung, die für ausländische Investoren nicht steuerpflichtig ist.

Berechnungen zufolge hat diese Strategie im vergangenen Jahr etwa 147 Millionen US-Dollar an US-Steuern eingespart. Ein Beamtes des Finanzministeriums erklärte, dass diese Praxis nicht zu den Strategien gehört, die derzeit untersucht werden.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Black Rock Inc., Vanguard Group, State Street Investment Management | Standorte: Vereinigte Staaten