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Papua-Neuguinea: Sprache, Geschichte und Erster Kontakt

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Papua-Neuguinea ist die Heimat von fast 1.000 verschiedenen Sprachen—etwa 12% aller Sprachen der Erde—und hat die höchste sprachliche Vielfalt der Welt. Die Bevölkerung ist ungewiss, geschätzt zwischen 10 und 17 Millionen. Auf der Insel gab es Bogenschießen-Kämpfe bis 1963, und urbane Pfeilgewalt persistiert.

Kannibalismus wurde praktiziert, einschließlich Gruppen, die die Gehirne von Verwandten aßen, was zu Kuru führte—eine Prionenkrankheit, die eine schnelle genetische Mutation für Widerstandsfähigkeit auslöste, eines der schnellsten Beispiele natürlicher Selektion beim Menschen. Jared Diamond schlug vor, dass Hochlandbewohner genetisch klüger als Europäer sein könnten. Bis 1930 waren die Hochländer für Außenstehende unbekannt; Australier glaubten, niemand lebe dort.

Nachdem 1926 Gold gefunden wurde, wagte sich Mick Leahy ins Innere und entdeckte eine Million Menschen in üppigen, malariafreien Tälern. Seine Begegnung 1930, mit Fotos und Film dokumentiert, enthüllte eine Gesellschaft, die unberührt von der Außenwelt war. Das Buch First Contact: New Guinea’s Highlanders Encounter the Outside World beschreibt diesen Moment, einschließlich Leahys Jahrzehnt der Erforschung und Interviews in den 1970er Jahren mit denen, die den Ersten Kontakt witnesseden.

Die Küstenregionen sind malariabehaftete Sümpfe und Dschungel, während die Hochländer, trotz Nähe zum Äquator, Gletscher und Gipfel unter 5.000 Metern haben. Neuguinea bleibt ein Ort von tiefer kultureller und biologischer Bedeutung, weitgehend missverstanden von der Welt.