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Studie zum Lohnverlust bei KI-Arbeitern und Beschäftigungssicherheit

Financial Times Companies •
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Offizielle Arbeitsmarktdaten zeigen kaum Beweise für einen klaren Zusammenhang zwischen KI-Exposition und Beschäftigungswachstum auf gesamtwirtschaftlicher Ebene. Allerdings zeigen Analysen extrem detaillierter Verwaltungsdaten ein schwächeres Beschäftigungswachstum in den stärksten KI-exponierten Berufen, wie Software und Kundenservice. Das konsistenteste Ergebnis verschiedener Analysen ist, dass die Verdrängung hauptsächlich bei den jüngsten Rollen auftritt.

Neue Forschung von europäischen Forschern José Azar, Mireia Giné und Javier Sanz-Espín, die dieselbe Analyse sowohl auf hochgranulare proprietäre Daten als auch auf offizielle Arbeitsmarktstatistiken anwendet, fand keine Beweise dafür, dass die stärksten KI-exponierten Berufe einen Beschäftigungsrückgang im Vergleich zu weniger exponierten Jobs erfahren haben. Allerdings stellte sie einen negativen Einfluss der KI-Exposition auf Löhne und Beruf-zu-Beruf-Wechsel fest, was darauf hindeutet, dass KI möglicherweise die Verhandlungsmacht und den Status der Arbeitnehmer erodiert. Je nach verwendetem Datensatz liegen die Löhne der stärksten KI-exponierten Arbeiter um fünf bis zehn Prozent unter denen der am wenigsten exponierten Berufe, wobei die stärksten Rückgänge bei den unerfahrensten Arbeitnehmern zu beobachten sind.

Besonders hervorzuheben ist, dass KI-exponierte Arbeiter nahezu ein Drittel seltener den Beruf wechseln als ihre nicht exponierten Gegenstücke. Die Autoren weisen darauf hin, dass der Wechsel zwischen Arbeitgebern eine wichtige Quelle für Lohnwachstum ist, was bedeutet, dass reduzierte Mobilität die Einkommen zusätzlich drücken könnte. Diese Studie könnte ein potenziell fehlendes Bindeglied zwischen der Umrüstung der Arbeitgeber und dem Mangel an harten Beweisen für tatsächliche Arbeitsplatzverluste sein.

Schwaches Lohnwachstum und reduzierte Arbeitnehmer-Mobilität bei stabilen Beschäftigungsniveaus deuten darauf hin, dass KI möglicherweise beginnt, den Wert bestimmter Fähigkeiten und Jobs zu erodieren, aber noch nicht in unmittelbaren Arbeitsplatzverlusten sichtbar geworden ist, da Einstellung und insbesondere Entlassung auf schrittweise technologische Veränderungen viel langsamer reagieren als das Beschäftigungswachstum.