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Finanzielle Innovation bedroht Dollar-Dominanz

Financial Times Markets •
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Die globale Dominanz des Dollars steht trotz steigender Staatsverschuldung und Sanktionsbedenken neuen Herausforderungen gegenüber. Eine auf dem Jackson-Hole-Symposium präsentierte Studie zeigt, dass traditionelle Rivalen wie Euro und Yen an Boden verloren haben als Reservewährungen. Während der Australische Dollar, Kanadischer Dollar und Schweizer Franken an Bedeutung gewonnen haben, ist ihr Wachstum durch kleine Volkswirtschaften und flache Märkte begrenzt.

Die Internationalisierung des chinesischen Renminbi ist aufgrund von Kapitalverkehrsbeschränkungen zum Stillstand gekommen. Technologie könnte die Dollar-Dominanz durch Blockchain und Blockchain-Lösungen stören, aber die Größe des US-Kapitalmarktes und der erste-Mover-Vorteil bei Innovationen im privaten Sektor könnten die bestehende Dominanz verstärken. Stablecoins, hauptsächlich in Dollar denominiert, profitieren von den crypto-freundlichen Politiken der USA und der globalen Nachfrage nach Dollar.

Die Wechselwirkung zwischen verringerter Reibung und Markttiefe begünstigt dollar-denominierte Instrumente. Schwellenländer riskieren größere Risiken, von ausländischen Währungsanlagen überholt zu werden, was die staatliche Währungssouveränität bedroht. Länder, die neue Technologien ablehnen, werden am stärksten betroffen sein; stattdessen müssen sie gut regulierte Märkte entwickeln, disziplinierte Politik beibehalten und die Rechtsstaatlichkeit fördern.

Finanzielle Innovation könnte drei Ergebnisse hervorbringen: eine echte Multipolarität auf soliden Grundlagen, eine stärkere Dollar-Dominanz oder Fragmentierung. Die Studie wurde von einem Professor an der Universität von Cornell und einem Senior Fellow bei Brookings durchgeführt.