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LG bestreitet kontinuierliche Smart-TV-Aufnahme

Engadget •
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LG hat die Vorwürfe, seine Smart-TVs zeichneten Nutzer kontinuierlich auf, entschieden zurückgewiesen und die Behauptungen als "Missverständnisse" bezeichnet. Das Unternehmen erklärte, dass Nutzerdatenschutz ein "grundlegendes Prinzip" seiner Produkte sei. Diese Reaktion folgt auf eine 135-minütige Untersuchung von Gamers Nexus, Level1 Techs und Cybersicherheitsforschern.

Der Bericht behauptete, LG-Smart-TVs könnten Audio sogar im Ruhezustand oder beim Ziehen des Netzsteckers aufnehmen und IP-Adressen, geografische Standorte und Namen naher WLAN-Netze sammeln. In einer umfassenden Stellungnahme auf seiner Website stellte LG klar, dass seine Fernseher nicht "kontinuierlich zuhören, aufzeichnen oder Gespräche speichern". Das Unternehmen präzisierte, dass die Spracherkennung nur beginnt, wenn ein Nutzer eine Sprachinteraktion über ein Aktivierungswort oder die Fernbedienungstaste startet.

LG bestätigte zudem, dass Sprachdaten nach der Trennung nicht für einen späteren Upload gespeichert werden. Darüber hinaus erklärte LG, dass Funktionen wie Automatic Content Recognition, Spracherkennung und interessenbasierte Werbung optional und standardmäßig deaktiviert seien. Bezüglich Datensammelrisiken räumte LG ein, dass kein vernetztes Produkt vor Sicherheitslücken gefeit sei, und betonte die Notwendigkeit kontinuierlicher Überwachung und Verbesserung über den gesamten Produktlebenszyklus.