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Private Equity nutzt CFOs und NAV-Kredite, um Versicherungskapital anzulocken

Financial Times Companies •
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Private-Equity-Gruppen setzen komplexe Finanzstrukturen ein, darunter Collateralised Fund Obligations (CFOs) und tranchierte Net Asset Value (NAV)-Kredite, um kapitalstarke Versicherer anzulocken und einen längeren Dealstillstand zu überwinden. Laut Thomas Speller, Co-Leiter der Fondsratings bei Kroll Bond Rating Agency, ist strukturierte Schuldverschreibung, die auf unterschiedliche Risikotoleranzen zugeschnitten ist, seit letztem Jahr gestiegen. Diese Instrumente haben das Wachstum von Secondary-Fonds gefördert – Fahrzeuge, die Anteile an erwachsenen Buyout-Fonds von kapitalschwachen Investoren kaufen – indem sie deren Kapitalkosten senken.

Sowohl CFOs als auch tranchierte NAV-Kredite teilen die Schuld in Senior- und Juniortranchen auf. Versicherer übernehmen typischerweise den sichereren Senioranteil, während Private-Credit-Fonds die risikoreichere Juniortranche übernehmen. Die Ausgabe von CFOs durch Secondary-Fonds ist laut KBRA von knapp über 400 Mio. USD im Jahr 2021 auf 6,5 Mrd. USD im Jahr 2025 gestiegen. Im Juni prüfte Blackstone einen CFO für über 2 Mrd. USD an leveraged Buyout-Beteiligungen, und im August schloss der Secondary-Arm von Franklin Templeton einen CFO über 1,5 Mrd. USD ab.

Tranchierte NAV-Kredite, die durch die Beteiligungen eines Secondary-Fonds an hunderten Buyout-Fonds gesichert sind, sind ein neuerer Trend. Banken wie JPMorgan und Société Générale sowie Private-Credit-Kreditgeber wie Blackstone und Ares stellen NAV-Kredite bereit. Kürzlich haben einige Secondary-Fonds begonnen, ihre eigene Schuld zu tranchieren, um direkt an Versicherungskapital zu gelangen. Kritiker weisen darauf hin, dass diese Strukturen zusätzlichen Hebel auf bereits verschuldete Portfoliounternehmen legen.

Wichtige Einheiten: Unternehmen: Kroll Bond Rating Agency, Blackstone, Franklin Templeton, JPMorgan, Société Générale, Ares | Personen: Thomas Speller