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Tata Sons: Chandrasekaran gegen Noel Tata im Vorstand

Financial Times Companies •
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Ein bitterer Machtkampf bei Tata Sons eskalierte während einer kontroversen Vorstandssitzung, die über die Zukunft des 150 Jahre alten Konglomerats entscheiden wird. Auf der einen Seite steht N Chandrasekaran, der die Gruppe seit 2017 leitet, auf der anderen Noel Tata, Chef der Tata Trusts, die etwa zwei Drittel von Tata Sons besitzen. Noel übernahm das Amt nach dem Tod seines Halbbruders Ratan Tata vor knapp zwei Jahren.

Der Konflikt brach aus, als die Direktoren eine fünfjährige Verlängerung von Chandrasekarans Amtszeit genehmigten, wobei Noel der einzige Gegner war, und die Vorbereitungen für einen Börsengang von Tata Sons unterstützten, ein weiterer Schritt, der von den Trusts abgelehnt wurde. Bei dem Treffen im Bombay House befürworteten fünf Vorstandsmitglieder, mit dem von der Reserve Bank of India angeordneten Börsengang fortzufahren, während Noel dagegen stimmte. Noel erklärte die Abstimmung zur Verlängerung von Chandrasekarans Amtszeit für „illegal“ und warnte, dass sie offen für eine ernsthafte rechtliche Anfechtung sein würde.

Die Schlacht offenbart tiefe Meinungsverschiedenheiten darüber, wer die Macht bei Tata innehat, das zukünftige Eigentum an der Holdinggesellschaft und die Führung der Gruppe, die Air India, Tata Consultancy Services und Jaguar Land Rover besitzt.