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Guggenheim: KPMG warnte vor 275mn Dollar Schwäche trotz cleanem Prüfungsurteil

Financial Times Companies •
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Guggenheim Investments sieht sich Ermittlungen von DOJ und SEC gegenüber, behauptet jedoch, dass sein Prüfer KPMG eine uneingeschränkte Meinung zu den Finanzberichten abgegeben hat. Tatsächlich hatte KPMG Führungskräfte Monate zuvor wegen schwacher Kontrollen gewarnt, nachdem ein Whistleblower über 275 Millionen Dollar Umsatz berichtet hatte, der von der Tochtergesellschaft Guggenheim Private Investments gebucht wurde. KPMG identifizierte eine „wesentliche Schwachstelle“ in der Behandlung dieses Umsatzes, gab jedoch dennoch eine uneingeschränkte Meinung ab, was gemäß den Standards für private Unternehmen zulässig ist. Der Whistleblower behauptete, es gebe „Unklarheit darüber, welche Leistungen erbracht werden sollen“ für diese neunstellige Gebühr, die ungewöhnlich hoch ist im Vergleich zu den typischen 0,5 % Managementgebühren bei Unternehmen wie Blackstone. Präsidentin Dina Di Lorenzo soll laut Aussage KPMG gesagt haben, dass sie die Beratungsleistungen persönlich erbracht habe, eine Behauptung, die Guggenheim als „irreführend und ohne Kontext“ zurückweist. Der Vermögensverwalter insistiert darauf, dass er „angemessen und professionell“ gehandelt hat. Diese Prüfung erstreckt sich über das Versicherungsimperium von Mark Walter hinaus, das zuvor Milliarden Dollar an falsch klassifizierten Krediten an verbundene Unternehmen offengelegt hatte.

Getrennt davon verlor United Wholesale Mortgage, im Besitz des Phoenix Suns-Besitzers Mat Ishbia, 600 Millionen Dollar bei einer Absicherungsgeschäft und benötigte eine Rettung von 2 Milliarden Dollar von Oaktree. Walter stimmte außerdem zu, die Los Angeles Lakers für 12,5 Milliarden Dollar zu verkaufen.

Wichtige Einheiten: Unternehmen: Guggenheim Investments, KPMG, Guggenheim Private Investments, Blackstone, United Wholesale Mortgage, Oaktree, Justizministerium, Securities and Exchange Commission | Personen: Mark Walter, Dina Di Lorenzo, Mat Ishbia, Steve Ballmer | Orte: Los Angeles, Phoenix, New York

Häufig gestellte Fragen: Warum hat KPMG eine uneingeschränkte Meinung abgegeben, obwohl es eine wesentliche Schwachstelle bei Guggenheim gefunden hat?

Berufliche Prüfungsstandards verlangen nicht, dass Prüfer Mängel in der internen Kontrolle oder wesentliche Schwachstellen in den Prüfungsberichten für private Unternehmen den Investoren offenlegen, wodurch KPMG uneingeschränkte Meinungen abgeben konnte, während es die leitenden Führungskräfte von Guggenheim privat warnte.