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Geopolitischer Aufstieg und Fall von Luckin Coffee

Financial Times Companies •
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Baresha, ein beliebtes New Yorker Feinkostgeschäft an der Ecke Varick und Charlton in Hudson Square, schloss Anfang dieses Jahres seine Türen und machte so den Weg frei für die Expansion von Luckin Coffee in den USA. Die chinesische Café-Kette, die im letzten Sommer ihre ersten US-Filialen eröffnete, betreibt jetzt etwa zwei Dutzend Standorte in der ganzen Stadt New York. Diese Verschiebung spiegelt breitere geopolitische Strömungen wider, da Luckin nach einem 2020 aufgedeckten Bilanzbetrug in Höhe von 300 Millionen Dollar, der zu ihrer Delistung von der Nasdaq und einem Insolvenzantrag führte, nach Erlösung sucht.

Gegründet 2017 in Beijing, expandierte Luckin rapide auf 2.370 Filialen und sammelte über 1,5 Milliarden Dollar durch öffentliche Angebote, bevor sie zusammenbrach. Mitgründer Charles Lu und CEO Jenny Qian wurden nach der Aufdeckung des Betrugs entfernt, und das Unternehmen einigte sich später mit der SEC über Anklagen in Höhe von 180 Millionen Dollar. Die Ankunft von Luckin in Vierteln wie Hudson Square zeigt, wie chinesische Unternehmen internationale Märkte inmitten angespannter US-China-Beziehungen navigieren.