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Anleger setzen auf Risiko bei steigenden Renditen

Bloomberg Markets •
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Anleger setzen trotz steigender globaler Anleiherenditen auf Risikoanlagen, wobei Aktien- und Kreditmärkte Widerstandskraft zeigen. Ein stärkerer als erwarteter US-Arbeitsbericht befeuerte Wetten, dass die Fed im September die Zinsen erhöhen wird, was den Dollar stützte und den S&P 500 belastete. Kreditprämien bleiben jedoch gedämpft und der Downside-Schutz bei Risikoanlagen ist immer noch relativ günstig. JPMorgan verweist auf sharply verschlechterte Liquidität bei Staatsanleihen, aber wenig vergleichbaren Stress bei Aktienindex-Futures oder Corporate-Bond-ETFs. Die finanziellen Bedingungen bleiben locker, mit bemerkenswert engen Kredit spreads während die Unternehmensgewinne um über 20% jährlich wachsen.

Die EZB wird voraussichtlich am Donnerstag eine zweite Zinserhöhung vornehmen, wobei der Fokus darauf liegt, ob die Beamten für einen dritten Schritt später im Jahr offen sind. Beobachter der US-Notenbank werden Produzenten- und Verbraucherpreisdaten prüfen. Unterdessen setzt Donald Trump seine Lobbyarbeit für eine Zinssenkung fort. In Europa beschleunigen steigende Erdgaspreise und politische Risiken den Anstieg der Renditen, wobei die langfristigen Kreditkosten von Frankreich, Italien und UK Mehrjahreshochs erreichen. Die Gaspreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs um über 120% gestiegen, was Befürchtungen schürt, dass die EZB weiter Zinsen erhöhen muss. Der Goldman Sachs Strateg Timothy Moe hält an einem bullischen Ziel von 12,000 für südkoreanische Kospi-Aktien fest und argumentiert, dass Investoren den KI-Boost für Speicherchiphersteller unterschätzen, trotz eines Rückgangs um 27% von den Juni-Höchstständen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: JPMorgan, Goldman Sachs, Schwab Center for Financial Research, Oracle, Adobe, Macy's; Personen: Collin Martin, Timothy Moe, Ludovic Subran, Alice Gledhill, Isabelle Lee, Denitsa Tsekova, Donald Trump; Orte: Europa, Frankreich, Italien, UK, Südkorea