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Bokobza warnt: 5,5% Treasury-Yield würde Aktien knacken

Bloomberg Markets •
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Der globale Asset-Allocation-Head von Societe Generale SA, Alain Bokobza, warnte, dass eine 10-Jahres-US-Treasury-Yield von 5,5% die Schwelle darstellt, ab der höhere Borgenkosten das Gewinnwachstum überwältigen und Aktienbewertungen unter Druck setzen würden. Im Bloomberg Television-Interview bemerkte Bokobza, dass die Rendite derzeit bei 4,78% liegt und dass Aktien zum Jahresbeginn nicht teurer sind als zum Jahresanfang, da drastische weltweite Gewinn-Upgrades das Risikopremium stabil gehalten haben. Er warnte jedoch, dass bei 5,5% Gewinnverbesserungen die Bewertungen nicht mehr rechtfertigen würden, was den Punkt markiert, an dem "Aktien angegriffen werden".

Bokobza erwartet, dass die bevorstehenden Zinserhöhungen der Fed und der EZB "muted" und unzureichend sein werden, um den Wirtschaftzyklus zu durchbrechen oder Inflationsängste zu zerstreuen. Er beschrieb einen "secularen Anstieg" des nominalen BIP, getrieben durch Fiskalausgaben in Deutschland und Japan, zähe Inflation und steigende Kapitalnachfrage für den KI-Infrastruktur-Ausbau – einen fundamentalen Wandel seit den frühen 2020ern. Der Anleihemarkt hat kürzlich die Kontrolle über Aktieninvestoren zurückgewonnen.

Die Renditen haben sich aufgrund der Verschärfung des US-Iran-Konflikts und der damit verbundenen Ölpreis- und Inflationsängste erhöht. JPMorgan Chase & Co.'s Grace Peters sagte, ein 5%-Yield sei psychologisch bedeutend, während Barclays Plc's Emmanuel Cau bemerkte, dass es Investoren viel nervöser hinsichtlich der Aktienauswirkungen machen würde.