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Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren: Wie ernst ist das Problem?

Ars Technica •
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Proteste gegen die Erweiterung von Rechenzentren nehmen von Texas bis Arizona wegen Wasserverbrauch und Energieverbrauch zu. Rechenzentren nutzen Wasserdampf zur Kühlung von Prozessoren, die auf 176° Fahrenheit erhitzt werden, aber die Verbrauchsdaten der Technologieunternehmen bleiben inkonsistent. Schätzungen reichen von 500 ml pro Chatbot-Anfrage bis zu Googles Behauptung aus 2025, dass eine Gemini-Anfrage nur fünf Tropfen Wasser benötigt. Forscher haben berechnet, dass die Kühlung von Rechenzentren im Jahr 2023 66 Milliarden Liter Wasser verbraucht hat—weniger als 1 % des gesamten US-Wasserverbrauchs—but Fengqi You von der Cornell University prognostiziert, dass dieser Wert bis 2030 auf jährlich 731–1,125 Milliarden Liter ansteigen könnte, etwa dem Trinkwasserverbrauch von New York City entspricht.

Obwohl Landwirtschaft und Industrie insgesamt deutlich mehr Wasser verbrauchen, ist der lokale Wasserstress in trockenheitsgefährdeten Regionen wie New Mexico und Arizona akut. Experten wie Shaolei Ren von der University of California, Riverside weisen darauf hin, dass Effizienzgewinne durch KI schnell veralten; Rens Schätzung aus 2024 für GPT-4 ist bereits überholt. Eine Studie aus Nature Sustainability aus 2025 prognostiziert, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien, die Verbesserung der Prozessor-Effizienz und eine strategische Standortwahl das Wachstum deutlich verlangsamen könnten. You fügt hinzu, dass Auffüllmaßnahmen letztlich einen Netto-Null-Wasserverbrauch für die Kühlung vor Ort ermöglichen könnten.

Wesentliche Entitäten: Unternehmen: Google, Cornell University, University of California, Riverside | Personen: Fengqi You, Shaolei Ren | Orte: Texas, New Mexico, Arizona, New York City