HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Treasury-Käufe deuten auf Marktverspannungen im Anleihenmarkt hin

Financial Times Markets •
×

Der US-Treasury-Secretary Scott Bessent behauptet, „asymmetrische Informationen“ zur Kontrolle der Langzinssätze zu besitzen, doch die Märkte bleiben nervös. Das Problem verstärkte sich nach Juli, ausgelöst durch Yen-Interventionen, Fed-Einrichtungssignale und Treasury-Käufe. Kritiker argumentieren, dass diese Käufe ein Signalschrein sind, Gutes Geld nach dem Schlechten werfen, während die souveräne Versorgung die Nachfrage der Hyperscaler erstickt.

Mit einer US-Nationalverschuldung von über 40 Billionen US-Dollar, stellen Investoren die Glaubwürdigkeit der Fiskalpläne in Frage. Während Persönlichkeiten wie Kevin Warsh steigende Renditen als fiskalische Disziplin betrachten, besteht Bessent darauf, dass die Märkte sich irren. Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass Bessent fast 1 Billion US-Dollar vom Treasury General Account für Käufe freisetzen könnte, doch Analysten bezeichnen dies als „verrückt“ und argumentieren, dass die bloße Tatsache von Käufen das Fehlen von Vertrauen statt Entschlossenheit andeutet.

Globale Renditen steigen ebenfalls, mit Frankreich über 4 % und Japan nahe 3 % bei zehnjährigen Anleihen. Bei PIMCO schlagen Marc Seidner und Pramol Dhawan vor, dass Renditen für langfristige Käufer attraktiv werden, aber Skepsis hinsichtlich der Wirksamkeit staatlicher Intervention bleibt bestehen.