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Globale Anleiherenditen steigen vor Fed-Rede in Jackson Hole

Wall Street Journal Markets •
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Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen am Freitag vor der Hauptrede des Federal Reserve-Vorsitzenden Kevin Warsh beim Jackson-Hole-Symposium an, während die Rendite deutscher 10-Jahres-Bundesanleihen (Bund) ein 15-Jahres-Hoch von 3,276 % erreichte. Laut Tradeweb stieg die Rendite von 10-Jahres-US-Staatsanleihen um 1 Basispunkt auf 4,682 %, und die Rendite von 30-Jahres-Anleihen erhöhte sich um 1,4 Basispunkte auf 5,200 %.

Am Eröffnungsdonnerstag warnten Fed-Mitglieder vor anhaltenden Inflationsrisiken. Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Boston, Susan Collins, erklärte, sie sei "offen für die Unterstützung einer Erhöhung [der Zinssätze]", falls die Desinflationsnachweise nachlassen. Warsh, der die zukunftsorientierte Leitlinie aufgegeben hat, sieht sich wegen seiner wirtschaftlichen Prognose unter Beobachtung.

Euro-Staatsanleihen blieben aufgrund hoher Energiepreise und finanzieller Bedenken unter Druck. Die Rendite von 10-Jahres-Gilts stieg auf 5,048 %. Strategen von Societe Generale verwiesen auf die Haushaltsverhandlungen 2027, geopolitische Unsicherheit und wachsende Staatsverschuldung als zentrale Risiken. Langfristige US-Staatsanleihen bleiben anfällig, da Investoren hinterfragen, ob erhöhte Rückkäufe die US-Schulden von 40 Billionen Dollar und strukturelle Defizite adressieren. Natalia Lojevsky von CIFC Asset Management bemerkte, dass Rückkäufe „keine Schulden tilgen“. Ross Pamphilon von Impax Asset Management hob Defizite, Laufzeitprämie und hohes Unternehmensangebot als Treiber der Renditen hervor.

Wesentliche Entitäten: Unternehmen: Federal Reserve, Tradeweb, Impax Asset Management, CIFC Asset Management, Societe Generale, Wall Street Journal | Personen: Kevin Warsh, Susan Collins, Ross Pamphilon, Natalia Lojevsky, Emese Bartha | Orte: Jackson Hole, Kansas City, Boston, deutsch, Eurozone, USA.

Häufig gestellte Fragen: Warum steigen die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen trotz Fed-Rückkäufen?

Rückkäufe tilgen keine Schulden und lösen keine strukturellen Probleme wie die US-Schulden von 40 Billionen Dollar, anhaltende Defizite, Laufzeitprämie und hohes Unternehmensangebot, das mit Staatsanleihen konkurriert.

Häufig gestellte Frage: Warum steigen die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen trotz Fed-Rückkäufen?

Antwort: Rückkäufe tilgen keine Schulden und lösen keine strukturellen Probleme wie die US-Schulden von 40 Billionen Dollar, anhaltende Defizite, Laufzeitprämie und hohes Unternehmensangebot, das mit Staatsanleihen konkurriert.