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Xi Jinping verwandelt Öl in geopolitisches Werkzeug

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Der Iran-Konflikt offenbarte, wie Peking Chinas Ölabhängigkeit in strategischen Hebel verwandelt hat. Peking hat über Jahre die weltweit größten Ölvorräte aufgebaut – geschätzt zwischen 1 Milliarde und 1,4 Milliarden Barrel, etwa 120 Tage Import – und damit die US-Reserven um fast 600 Millionen Barrel übertroffen. Als Konflikt ausbrach, senkte China die Rohölimporte von März bis Juli um 23% im Vergleich zum Vorjahr, während Raffinerie-Betriebsstunden nur um 1,6 Millionen Barrel täglich sanken, wobei Reserven abgebaut wurden.

Dies dämpfte globale Preise und isolierte Chinas Wirtschaft. "Öl war nicht die Achillesferse, wie wir dachten", sagte Michal Meidan vom Oxford Institute for Energy Studies. Erica Downs an der Columbia University bemerkte Pekings Ruhe: "Wir können das managen. Wir müssen nicht in Panik verfallen".

Die Reserven, kombiniert mit Chinas schnellerer Abkehr von fossilen Brennstoffen, machen sie zum mächtigsten Schwing-Käufer auf Energiemärkten. Im potenziellen Taiwan-Konflikt könnte dies China helfen, US-Bestrebungen, Energieüberladungen über Engpässe wie die Malakka-Straße zu blockieren, standzuhalten. Forscher eines China National Petroleum Think Tank betonten die Notwendigkeit von "Bottom-Line- und Extrem-Szenario-Denken".

Das chinesische Außenministerium betonte die Wiederherstellung des Friedens im Golf und globale Energiesicherheit.