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Der Pentagon-Öl Deal von Trump in Venezuela

Wall Street Journal US Business •
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Der Deal schließt Monate geheimer Verhandlungen ab, um den USA Rechte an einigen der größten weltweit bekannten Ölreserven zu geben. Präsident Trump verbrachte Monate damit, zu erklären, dass sein Sturz des venezuelischen Leaders die Ölressourcen des Landes für Amerika gesichert habe. Als US-Energieunternehmen sich weigerten, in der von ihm gewünschten Geschwindigkeit und Skala zu investieren, entwickelte seine Verwaltung eine außergewöhnliche Lösung, um seine Vision in die Realität zu verwandeln: Die US-Regierung selbst zu einem Investor zu machen.

Der am Freitagabend angekündigte Vertrag würde die US-Regierung von einem Vermittler für amerikanische Ölinvestitionen in Venezuela zu einem Investoren selbst verwandeln. Er würde Washington eine direkte finanzielle Beteiligung an einem Privatkonzern gewähren, der jahrhundertelange Rechte auf einige der größten bekannten Ölreserven der Welt zur Verfügung hat – und die USA eng mit der von ungewählt, aber die Rechte erteilenden Regierung verknüpfen. Die Privatkonzern, die von dem umstrittenen venezuelanischen Unternehmer Alejandro Betancourt leitet wird, hätte die Gelegenheit, 17 Ölfelder zu entwickeln, die angeblich 65 Milliarden Barrel Öl enthalten, oder ein Fünftel der Reserven des Landes.

Das Pentagon mit einem bemerkenswerten Erweiterung seines Zuständigkeitsbereichs würde die Ölgeschäft finanzieren und die Erträge aus seiner künftigen Produktion ernten. "Wenn dieser Deal die nachfolgenden venezuelanischen Regierungen überlebt, hat Trump strategische Ölreserven für die USA gesichert, die über die Schale-Revolution hinausgehen", sagte Schreiner Parker, Partner bei der Beratungsfirma Rystad Energy. Die USA planen, einen passiven Anteil von 35% an North American Blue Energy Partners von Betancourt zu erwerben und bevorzugte Rechte zur Beschaffung von 20% der Produktion zum Kostenfaktor zu sichern.

Der Deal rächte viele Venezolaner aus und ließ Verwirrung unter einigen Oil-Executives und sogar US-Beamten über das Entstandene und wie die Regelung funktionieren würde, entstehen. Der Staatssekretär Marco Rubio bezeichnete den Vertrag als eine "große Sieg", der günstiges Öl in der westlichen Hemisphäre sichern und die Benzinpreise für Amerikaner senken würde.

Schlüssel-Entitäten: Unternehmen: North American Blue Energy Partners, Chevron, Rystad Energy | Personen: Trump, Alejandro Betancourt, Delcy Rodriguez, Schreiner Parker, Marco Rubio | Standorte: Venezuela, Caracas, Spain, Switzerland