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Finanzunterdrückung auf US-Anleihenmärkten

Financial Times Markets •
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Katie Martin, Financial Times Markets, 29. August 2026: Die wöchentliche Auswahl von Roula Khalaf hebt das steigende Risiko der Finanzunterdrückung auf den US-Anleihenmärkten hervor. Donald Trump andeutete eine militärische Intervention, um Treasury-Käufe zu unterstützen, und schlug die „letztgültige Intervention“ vor, falls erforderlich.

Analysten bemerken, dass die USA von einem übermäßigen Privileg profitiert und Marktinterventionen durchsetzen kann, die andere nicht können. Während Mario Draghis Strategie „whatever it takes“ die europäischen Finanzierungskosten durch Glaubwürdigkeit stabilisierte, ist die US-Glaubwürdigkeit derzeit in kurzer Versorgung. Der Artikel argumentiert, dass die nachhaltigste Lösung darin besteht, die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Kräfte zu beheben, wobei die Zinserhöhungen in der Türkei als Gegenbeispiel genannt werden.

Mit geringerer Inflation und fallenden Ölpreisen haben Bessents Käufe die Renditen stabilisiert. Allerdings kann das Glück aufgebraucht sein, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die USA auf Finanzunterdrückung zurückgreifen — definiert durch Bankkapitalanforderungen und Kapitalverkehrskontrollen, um niedrige Renditen zu erzwingen. Es bleibt ein unpopuläres Wort in der Finanzwelt, wird als unamerikanisch angesehen inmitten von Sorgen über staatliche Ausgaben und Steuerpolitik.