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Google-Ingenieur widerlegt Insider-Trading-Vorwürfe wegen Polymarket-Wetten

Financial Times Markets •
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Anwälte von Michele Spagnuolo beantragen vor dem US-District Court für den Southern District of New York die Abweisung von Insider-Trading-Vorwürfen und argumentieren, dass sein mutmaßlicher Einsatz vertraulicher Google-Daten für über 1 Mio. Dollar Gewinn auf Polymarkets internationaler Site Offshore-Glücksspiel und nicht Commodity-Fraud ist. Spagnuolo, italienischer Staatsbürger, der in der Schweiz lebt, soll den Alias "Alpha Raccoon" verwendet und Googles interne Software genutzt haben, um auf vertrauliche Suchdaten zuzugreifen und auf die Top-2025-Suchbegriffe zu wetten.

Sein Rechtsteam behauptet, diese Vorhersagemarkt-Wetten seien keine "swaps", die durch die Commodity Exchange Act (CEA) reguliert werden, da sie keine finanziellen, wirtschaftlichen oder kommerziellen Folgen haben und kein Hedging oder Preisermitteln ermöglichen. Die Bewegung unterstreicht den andauernden jurisdiktionalen Streit zwischen der CFTC, geleitet von Michael Selig, und über einer halben Dutzend US-Bundesstaaten darüber, ob Vorhersagemarkt-Ereigniskontrakte Derivate sind oder illegale Sportwetten. Spagnuolos Anwälte argumentieren, dass die internen Informationen keinen kommerziellen Wert für Google hatten, sondern nur für andere Wettende.

Der Fall dreht sich darum, ob Wetten auf die am häufigsten bei Google Gesuchten — ob Papst Leo XIV oder Kendrick Lamar — unter Bundesrechts für Commodities oder Landesrecht für illegale Glücksspiele fallen.