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Bessents Yen-Intervention: Pyrrhussieg?

Financial Times Markets •
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Die gute Nachricht für Scott Bessent, den reizbaren US-Finanzminister, ist, dass er die Kontrolle über einen der schwierigsten Finanzmärkte der Welt erlangt hat und scheinbar seinen Willen gegen alle Widerstände durchgesetzt hat, wo viele vor ihm gescheitert sind. Die schlechte Nachricht ist, dass dies nicht zu Hause, sondern in Japan ist.

Devisenmarktspezialisten erholen sich noch von der Nachricht Ende Juli, dass die USA unter der Leitung von Bessent in Japans langen Kampf gegen einen besorgniserregend schwachen Yen eingegriffen haben. Bilaterale Devisenmarktinterventionen sind äußerst selten, besonders bei so gewichtigen Währungen wie dieser — der dritthäufigsten gehandelten der Welt.

Aber Bessent stellte sich hinter die japanischen Behörden, die Yen kauften, um seinen Wert aufzublähen, wobei das Finanzministerium etwas bizarr Euro verkaufte, um selbst Yen zu kaufen. Die beteiligten Beträge waren recht klein, in der Größenordnung von 500 Mio. $ — im echten Leben eine große Summe, aber Kleingeld auf den riesigen globalen Devisenmärkten. Dennoch, was der Intervention an Größe fehlte, lieferte sie an Schockfaktor.

Bessent hat wegen dieses höchst ungewöhnlichen Schritts einige Kritik einstecken müssen, darunter, vielleicht vorhersehbar, von US-Senatorin Elizabeth Warren. Der Finanzminister tat ihren "sciolistischen" Brief kurz ab. (Ich musste es auch nachschlagen. Es bedeutet oberflächlich oder amateurhaft.) Er bot an, ihr ein Tutorial in "Foreign Exchange for Dummies" zu geben.