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Yen-Intervention des Finanzministeriums: nur 500 Mio. $

Financial Times Markets •
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Die Intervention des US-Finanzministeriums in den japanischen Yen im Juli scheint lediglich 500 Mio. $ betragen zu haben, weit weniger als die maximal spekulierten 26,3 Mrd. $ oder die 5-10 Mrd. $, die Scott Bessent Journalisten andeutete. Nach der Offenlegungsfrist am 30. August analysierte Financial Times Markets die Finanzministeriumsdaten und stellte fest, dass es sich wahrscheinlich um Spotmarkt-Aktivitäten handelte, wobei die Yen-Bestände nach Bereinigung von Währungsbewertungseffekten um rund 502 Mio. $ in Dollarwerten stiegen.

Dieser minimale Umfang macht die Intervention im Vergleich zu anderen globalen Anleihenmarktinterventionen vernachlässigbar. Das Schweigen des Finanzministeriums zu Euro-Yen-Terminkontrakten in Anmerkung 9 der ESF-Erklärungen vom Juli deutet darauf hin, dass die Geschäfte nach Monatsende abgewickelt wurden und so den unmittelbaren Meldepflichten entgingen. Wöchentliche Devisenreserve-Veröffentlichungen bieten nun den klarsten Einblick in die tatsächliche Interventionsgröße.