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Shells Upstream-Chef verkauft Aktien

Financial Times Companies •
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Shell ist bestrebt, seine Öl- und Gas-Kompetenz unter Beweis zu stellen, wie die Übernahme von ARC Resources zeigt, ein 13,9 Mrd. USD schwerer Deal, der Anfang des Monats abgeschlossen wurde. Der Deal fügt etwa 370.000 Barrel Öläquivalent-Produktion pro Tag hinzu und dürfte ab 2027 den freien Cashflow steigern.

Unter der Führung von Wael Sawan hat Shell sein relatives Engagement in margenschwachen Projekten für erneuerbare Energien reduziert, um sich auf die Produktion fossiler Brennstoffe zu konzentrieren. Europäische Majors waren stärker auf grüne Energie ausgerichtet als ihre transatlantischen Pendants, was teilweise erklärt, warum Unternehmen wie Chevron und Exxon Mobil viel höhere Forward-Multiples angezogen haben. Höhere Multiples senken die Kapitalkosten der Ölkonzerne.

Nichts davon wird Peter Costello, dem Upstream-Präsidenten von Shell, entgehen. Er ist seit 10 Jahren im Unternehmen, nachdem Shell mit BG Group fusionierte. Neben dem ARC-Resources-Deal haben die Upstream-Aktivitäten der Gruppe organisches Wachstum gezeigt, mit Rekord-Upstream-Produktion in Brasilien. Der bereinigte Gewinn betrug 9,8 Mrd. USD und der operative Cashflow 21,4 Mrd. USD.

Der Aktienkurs von Shell ist in den letzten 12 Monaten um 27,6 Prozent gestiegen. Costello hat den Anstieg genutzt und am 28. August in separaten Transaktionen in Amsterdam und London Aktien im Wert von 1,17 Mio. £ abgestoßen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Shell, ARC Resources, BG Group, Chevron, Exxon Mobil, National Grid, Metro Bank, South32, Georgia Capital, Investors’ Chronicle | Personen: Mark Robinson, Roula Khalaf, Wael Sawan, Peter Costello, Anne Robinson, Jaime Gilinski Bacal, Jane Nelson, Irakli Gilauri | Orte: Brasilien, Amsterdam, London