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Gold-Hausse setzt sich fort | UBS-Analyse

Financial Times Markets •
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Bhanu Baweja, Chefstratege bei UBS Investment Bank, argumentiert, dass der aktuelle Gold-Bullenmarkt, der 2018 begann, noch Aufwärtspotenzial hat. Die ersten beiden Gold-Bullenmärkte (1971–80 und 1999–2011) lieferten annualisierte Gewinne von 46 % bzw. 18 %. Die aktuelle Phase brachte bisher 19 % annualisiert.

Ein entscheidender Wandel trat im Februar 2022 ein, als westliche Regierungen Russlands 630 Mrd. USD an Devisenreserven einfroren, was globale Reservemanager veranlasste, zu hinterfragen, was Geld ausmacht. Seither haben Notenbanken der Schwellenländer ihre Goldallokationen von 5–7 % der Reserven 2022 auf 11 % heute erhöht, obwohl sie noch unter den 26 % der Industrieländer-Peers liegen.

Trotz eines Anstiegs der US-5-Jahres-Realrenditen um über 4 Prozentpunkte zwischen März 2022 und Oktober 2023 — was historisch einen Goldrückgang von 55 % implizierte — stieg Gold um 7 %. Als die Realrenditen später um weniger als 1 Punkt fielen, schnellte Gold um 110 % nach oben, was eine neue Asymmetrie offenbart: Gold reagiert nun stärker auf fallende Realrenditen und ist weniger empfindlich gegenüber ihrem Anstieg. Dies macht viele Fair-Value-Modelle obsolet.

Weitere Treiber sind die positive Anleihe-Aktien-Korrelation während der jüngsten Inflation und der Vertrauensverlust in die US-Staatsfinanzen, gemessen am steigenden Term Premium. Private und institutionelle Anleger halten erst 3 % der Finanzassets in Gold, was erhebliches Wachstumspotenzial signalisiert.