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Panamakanal: Schiffsverkehr könnte auf 27 Schiffe/Tag sinken wegen Wasserknappheit

Financial Times Companies •
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Der Administrator des Panamakanals, Ilya Espino de Marotta, warnte, dass die täglichen Schiffstransite aufgrund des starken Rückgangs des Wasserstands von derzeit 32 auf 27 fallen könnten, ein 'worst-case Szenario', das auf den Niederschlagsmustern von 1997 modelliert ist. Der Kanal, der mehr als 3% des globalen Handels abwickelt, sieht sich zunehmenden Wasserengpässen gegenüber, die durch den Klimawandel verursacht werden und nun 'alle drei Jahre oder so' auftreten. Diese Krise verschärft die bestehenden globalen Handelsstörungen, die durch den Iran-Krieg und frühere Huthi-Angriffe auf den Suezkanaal verursacht werden.

Die durchschnittlichen täglichen Transits erreichen normalerweise 36, aber Wassersparmaßnahmen haben bereits die Kapazität reduziert. Laut Argus Media-Daten sind die Auktionskosten für die Durchfahrt von 66.150 $ und 253.180 $ für Standard- und größere Schleusen zu Beginn dieses Jahres auf 478.750 $ bzw. 1,25 Millionen $ gestiegen. Espino de Marotta betonte die Dringlichkeit zweier Mega-Projekte: ein 1,6 Mrd. $ teurer Rio-Indio-Stausee, der bis 2032 fertiggestellt sein soll, und eine Gaspipeline.

Der Stausee würde die Widerstandsfähigkeit für 10-15 tägliche Transits erhöhen, dient aber hauptsächlich dem Trinkwasserbedarf. Der Administrator betonte, dass eine rechtzeitige Ausführung entscheidend ist, und stellte fest, dass die größte Herausforderung sozialer Natur ist, da etwa 500 Familien durch das Stausee-Projekt betroffen wären.