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Deutsche Rentenreform leitet Hunderte von Milliarden um

Financial Times Companies •
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Deutschlands größte Rentenreform in zwei Jahrzehnten leitet Hunderte von Milliarden in Ruhestandseinsparungen zu globalen Vermögensverwaltern, ersetzt das unbeliebte Riester-System durch Konten, die an US-401(k)-Pläne orientiert sind. Ab Januar werden die Gebühren für das neue staatlich subventionierte Altersvorsorgedepot auf 1 Prozent begrenzt, im Vergleich zu bis zu 4 Prozent für bestehende Riester-Konten, was günstige passive Index-Tracker begünstigt. Führungskräfte prognostizieren, dass eine kleine Gruppe von Fondsverwaltern den Großteil der Zuflüsse abfangen wird. „Die größten Zuflüsse werden letztendlich zu den großen ETF-Anbietern führen — Black Rock, Vanguard, DWS und Amundi“, sagte Tamaz Georgadze von Raisin.

Dennoch werden die deutschen Marktführer einschließlich DWS, Union Investment, Deka und Genossenschaftsbanken aggressiv konkurrieren, um die Konten zur Basis für eine breitere Kundenbeziehung zu machen. Digitale Broker wie Trade Republic und Scalable Capital sowie ausländische Neuankömmlinge JPMorgan Chase und Revolut werden ebenfalls um die von Morgan Stanley geschätzten 40 Milliarden Euro jährlicher Flüsse kämpfen. Die Reformen abschaffen verpflichtende lebenslange Renten, gewähren Sparern bis zum Alter von 85 Jahren Flexibilität bei der Auszahlung, obwohl Versicherungen von einem erhöhten Marktrisiko warnen.

Die Versicherungsbranche, in der Allianz den größten Marktanteil hält, steht vor erheblichen Veränderungen, da das System die Altersvorsorge in Kapitalmarktinvestitionen verschiebt.