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Jollibee erwägt Hongkonger Listing für Auslandssparte

Wall Street Journal US Business •
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Der philippinische Fast-Food-Riese Jollibee prüft einen Börsengang seines internationalen Geschäfts in Hongkong und treibt damit Pläne zur Aufspaltung seiner Auslands- und Inlandsgeschäfte voran. Hongkong stelle angesichts der Präsenz und Markenbekanntheit in Asien einen „natürlichen Markt“ für die Jollibee Foods Corporation International – kurz JFCI – dar, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Jollibee erklärte, die Hongkonger Börse biete Zugang zu einer breiten Basis globaler und regionaler Investoren und sei damit gut geeignet, ein Unternehmen mit Ambitionen jenseits Asiens zu unterstützen. Ein etabliertes Universum notierter Konsumgüter- und Restaurantunternehmen biete zudem Referenzpunkte für die Bewertung der JFCI.

Als Jollibee den Spin-off-Plan im Januar erstmals ankündigte, hieß es, man erwäge eine Notierung des internationalen Geschäfts an einer US-Börse. Sollte der Hongkong-Plan umgesetzt werden, würde sich die Zahl der nicht-chinesischen Unternehmen erhöhen, die Hongkongs lebhafte Kapitalmärkte nutzen. Jollibee gab zudem bekannt, dass Richard Chong Woo Shin Chef der abgespaltenen Gesellschaft werden soll.

Gegründet 1975, vereint die Jollibee-Restaurantgruppe 19 Marken mit über 10.000 Standorten in 33 Ländern, darunter die Dim-Sum-Kette Tim Ho Wan und Smashburger. Das Unternehmen arbeitet mit Sidley Austin, Picazo Buyco Tan Fider Santos & Dee und weiteren Beratern am Trennungs- und Listing-Prozess.