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Ikea senkt Preise in Europa um 1,2 Milliarden Euro, um die Lebenshaltungskostenkrise zu bekämpfen

Financial Times Companies •
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Ikea senkt Preise in Europa um 1,2 Milliarden Euro in diesem Jahr bei beliebten Produkten wie Billy-Bücherregalen und Kallax-Speichereinheiten, um die Lebenshaltungskostenkrise zu bekämpfen. Der weltweit größte Möbelhändler sagte, er werde die Kosten für etwa 1.500 Produkte in mehr als 20 europäischen Ländern um 15 bis 25 Prozent senken. Das europäische Verbrauchervertrauen bleibt trotz einer jüngsten Erholung auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren. Juvencio Maeztu, CEO von Ingka, sagte gegenüber der Financial Times, dass der Schritt angesichts steigender Kosten zeitgemäß sei. Die Preissenkungen variieren je nach Land, darunter 27 Prozent Rabatt auf eine Bestå-TV-Konsole in Deutschland, 28 Prozent Rabatt auf Billy-Bücherregale im Vereinigten Königreich und bis zu 29 Prozent Rabatt auf Kallax-Speichersysteme in Italien. Jakub Jankowski, CEO von Inter Ikea, betonte, dass es sich um ein langfristiges Engagement und nicht um eine einmalige Aktion handelt. Er bemerkte, dass Ikeas integrierte Lieferkette Preissenkungen in Europa erleichtert, obwohl der Händler 70 Millionen Euro verwenden wird, um die Preise auch in Amerika und Asien zu senken. Die Initiative folgt einem ähnlichen Schritt im Jahr 2023, der zu einem Umsatzrückgang und einer Halbierung der Gewinne führte. Maeztu räumte ein, dass die Kürzungen die Rentabilität beeinträchtigen würden, erklärte aber, dass es notwendig sei, sich auf die Seite der Kunden zu stellen. Ikea plant, die Jahresumsatzzahlen nach dem Ende des Geschäftsjahres im August zu veröffentlichen, wobei die Auswirkungen sich in den Zahlen des nächsten Jahres widerspiegeln werden.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Ikea, Inter Ikea Holding SA, Ingka | Personen: Juvencio Maeztu, Jakub Jankowski, Roula Khalaf | Orte: Europa, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Italien, Amerika, Asien