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CATL navigiert den Batteriepreiskrieg auf dem Speichermarkt

Financial Times Companies •
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Chinesische Batteriehersteller, konfrontiert mit schwacher heimischer Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, wenden sich Haushalten, Rechenzentren und Stromnetzen zu, um überschüssige Kapazitäten aufzunehmen. Die weltweiten Lieferungen von Energiespeicherzellen erreichten im Jahr 2025 etwa 612 Gigawattstunden, nahezu doppelt so viel wie im Vorjahr, laut Info Link Consulting. CATL verkaufte 121 GWh, ein Anstieg von nahezu 30 Prozent, wobei ihr Energiespeichergeschäft etwa 15 Prozent des Gruppenumsatzes ausmacht.

Doch die Wirtschaft ist kompliziert. CATLs Umsatz aus Energiespeicher stieg 2025 nur um 9 Prozent, was bedeutet, dass der Umsatz pro Einheit aufgrund des Überangebots um etwa 15 Prozent fiel. Die globale Lithium-Ionen-Batterieindustrie verfügte letztes Jahr nach Schätzungen von McKinsey über etwa 900 GWh überschüssige Produktionskapazität, was die Nachfrage nach Energiespeicher von 612 GWh deutlich übersteigt.

Batteriehersteller haben kaum eine Wahl, sondern müssen sich im Preis unterbieten. Trotz eines Rückgangs des Umsatzes pro Einheit um 15 Prozent blieb die Bruttomarge von CATL im Energiespeicher in den letzten drei Jahren stabil bei etwa 27 Prozent, nahezu 3 Prozentpunkte höher als die Marge ihrer EV-Batterien. Der Rückgang ihrer Produktionskosten spiegelt die Vorteile wider, die sich aus ihrer Führungsposition in diesem Bereich ergeben.

Als weltweit größter Batteriehersteller ist die Kostenstruktur von CATL für Konkurrenten zunehmend schwer zu kopieren. Je länger der Druck auf die Margen des Sektors anhält, desto weniger attraktiv wird es, neue Fabriken für EVs oder Speichersysteme zu bauen. Für CATL könnte das Überkapazitätsproblem der Branche schließlich selbstkorrigierend wirken.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: CATL, Info Link Consulting, McKinsey

Häufig gestellte Fragen: Warum meistert CATL den Batteriepreiskrieg besser als ihre Konkurrenten?

Der Status von CATL als weltweit größter Batteriehersteller verschafft ihr eine Kostenstruktur, die für Konkurrenten zunehmend schwer zu kopieren ist. Trotz eines Rückgangs des Umsatzes pro Einheit Batteriekapazität um 15 Prozent ist die Bruttomarge ihres Energiespeichergeschäfts in den letzten drei Jahren stabil bei etwa 27 Prozent geblieben, nahezu 3 Prozentpunkte höher als die Marge ihrer EV-Batterien. Dies spiegelt den Rückgang ihrer Produktionskosten und die Skalenvorteile wider, die durch ihre frühe Marktführerschaft entstanden sind.