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England vs. Australien: Vorschau auf die

BBC Sport •
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Allein die Erwähnung von Las Vegas dürfte jedem Fan der englischen Frauen-Rugby-League-Nationalmannschaft einen Schauer über den Rücken jagen. Nicht wegen der Spielautomaten oder des Buffets, sondern weil England im Allegiant Stadium in Nevada eine rekordverdächtige Niederlage mit 90:4 gegen Australien hinnehmen musste. Das Duell im März 2025 war als erstes von drei Testspielen angekündigt worden und sollte ein Höhepunkt der Bemühungen des Rugby League in den USA sein.

Stattdessen offenbarte es die Kluft zwischen den Jillaroos, die die letzten drei Weltmeisterschaften gewonnen haben, und England, das in einer einseitigen Partie 17 Versuche hinnehmen musste. Georgia Roche, die den einzigen Versuch Englands erzielte, war nach dem Schlusspfiff in Tränen aufgelöst und wurde von ihren Gegnerinnen getröstet. Viele glaubten, dass der Frauenrugby-League-Sport auf der Nordhalbkugel einen neuen Tiefpunkt erreicht habe, und Englands Chancen bei der Weltmeisterschaft wurden nahezu abgeschrieben.

Die Niederlage hat jedoch auch zu einem Umdenken beim englischen Cheftrainer Stuart Barrow geführt. Nur sechs Spielerinnen aus dem Kader von Las Vegas stehen bei diesem Turnier im Aufgebot, und das Team ist jung und dynamisch. Barrow erklärt, dass im Lager eher Begeisterung als Furcht herrsche, während sich die Mannschaft auf das Duell mit den Mitausrichtern der WM am Samstag in Perth (10:05 Uhr BST) vorbereitet. „Die jungen Spielerinnen, die dazugekommen sind, glauben, dass sie es besser machen können als wir beim letzten Mal, und ich stehe voll hinter ihnen“, sagte Barrow. England hatte seinen Auftakt gegen Wales mit 70:6 souverän gewonnen, doch die schwere Knieverletzung von Jasmin Strange im Training ist ein verheerender Rückschlag, der sie vom Turnier ausschließt.

Barrow betont, dass das Ergebnis aus Las Vegas „begraben“ und „Vergangenheit“ sei, sagt aber, dass England daraus gelernt habe. Erfahrene Spielerinnen, die bei dem Spiel dabei waren, teilen ihre Erfahrungen mit der jüngeren Gruppe. Australien startete mit einem 40:0-Sieg gegen Samoa, und Barrow meint, England müsse die unnötigen Fehler im Ballhandling verbessern, die am vergangenen Wochenende aufgetreten sind. Australiens Hakerin Keeley Nizza hat unmissverständlich klargemacht, dass sie England nicht unterschätzen werden.

Quelle: BBC Sport · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing