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Apple kämpft vor dem Obersten Gerichtshof gegen App Store-Gebührenklage

AppleInsider •
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Der Oberste Gerichtshof wird im Oktober wieder Fälle verhandeln, wo Apple hofft, das Gericht zu überzeugen, seinen Unterlassungsverstoß gegen Epic aufzuheben. Apple und Epic kämpfen seit über sechs Jahren darüber, wie Apple den App Store betreibt und Provisionen erhebt. Die ursprüngliche Klage endete mit einem fast vollständigen Sieg für Apple, mit Ausnahme einer Bestimmung über Anti-Steering-Praktiken.

Das Bezirksgericht stellte fest, dass Apple gegen eine Unterlassungsverfügung verstoßen hat, nachdem es angeblich keine wettbewerbsfähige Alternative zum Anti-Steering bereitgestellt hatte. Apples neueste Eingaben bekräftigen seine Argumente vor dem Obersten Gerichtshof und deuten darauf hin, dass der Unterlassungsverstoß irrtümlich festgestellt wurde und die Grenzen des Bezirksgerichts überschritt. Diese Eingabe konzentriert sich auf eines von zwei Argumenten von Apple, die es ursprünglich beim Obersten Gerichtshof vorgebracht hat. Sie definiert, dass der Neunte Circuit nicht dem "Geist des Gesetzes" folgen sollte, um einen Verstoß festzustellen, im Gegensatz zum Text des bereitgestellten Gesetzes. Apple erklärt, dass im ursprünglichen Mandat zur Änderung seiner Anti-Steering-Praktiken keine Provisionen erwähnt wurden. Apple bot zwar niedrigere Sätze an, 12% und 27%, argumentiert jedoch, dass dies nicht der Zweck der Entscheidung war und auch nicht im Text festgelegt wurde.

Das zweite Argument bezüglich des Zuständigkeitsbereichs des Gerichts wurde in dieser Eingabe nicht enthalten, da es nicht mehr vom Obersten Gerichtshof geprüft wird. Als das Gericht zustimmte, Apples Eingabe zu überprüfen, sagte es nur, dass es das Argument rund um den "Geist des Gesetzes" erörtern würde. Zuvor hatte Apple argumentiert, dass das Bezirksgericht seine Grenzen überschritten habe, indem es eine universelle Unterlassungsverfügung erließ. Es hatte den Fall CASA als historischen Präzedenzfall dafür angeführt, warum der Unterlassungsverstoß in diesem Fall nur auf Epic hätte angewendet werden dürfen. Dieses Argument wird nicht berücksichtigt.

Seit dem Unterlassungsverstoß wurden keine Provisionen für externe Käufe erhoben. Der anhaltende Kampf in den Circuit Courts führte dazu, dass Apple neue Provisionssätze anbot, die Epic sofort ablehnte. Es sei denn, der Oberste Gerichtshof macht all dies gegenstandslos, wird Epic wahrscheinlich weiterkämpfen, bis es die Gerichte davon überzeugt, dass null Prozent der einzig zulässige Satz für externe Käufe ist.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Apple, Epic | Standorte: EU