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UK Debt Management Office erwägt Swap-Auktionen für Gilts

Financial Times Markets •
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Das britische Schuldenmanagement (DMO) prüft eine Pilot-„Swap-Auktion“, die am 24. September 2026 stattfinden soll und dazu konzipiert ist, langfristige Gilts durch kurzfristige Anleihen zu ersetzen. Dieses Verfahren, das zuletzt um die Jahrtausendwende verwendet wurde, zielt darauf ab, das aktuelle Überschussvolumen langfristiger staatlicher Anleihen zu reduzieren.

Dieser Schritt deckt sich mit den Plänen der Bank of England (BoE) für eine quantitative Straffung. Am 17. September wird der Geldpolitische Ausschuss die jährliche Reduktionsobergrenze der Bilanz ankündigen, die aktuell bei £70,000 Milliarden jährlich liegt.

Da in dem bevorstehenden Jahr nur etwa £30,000 Milliarden an Gilts fällig werden, wird erwartet, dass der aktive Verkauf von Gilts zunimmt. Analysten gehen davon aus, dass dieser Verkaufsdruck die langfristigen Renditen steigern und die Kreditkosten erhöhen könnte. Bill Allen vom Nationalen Institut für Wirtschafts- und Sozialforschung hat bereits argumentiert, dass die Bank Risiken bei den Zinssätzen durch außermarktliche Transaktionen mit dem DMO abbauen könnte.

Moyeen Islam von Barclays hat ebenfalls den sich entwickelnden Einfluss der quantitativen Lockerung auf die Gilt-Renditen kommentiert, der aktuell bei +20–30 Basispunkten geschätzt wird. Die Bereitschaft des DMO, die Fälligkeiten neu zu ordnen, zeigt die Vorbereitung, die Zinsperle im Gilt-Markt anzugehen.