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Ferrari Hypersail strebt Ozeanrennrekorde an

Financial Times Companies •
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Ferraris Vorstandsvorsitzender John Elkann wies die Ingenieure an, die automobilen Wurzeln der italienischen Gruppe auf den Ozeanrennsport anzuwenden, was zur Entwicklung des 100-Fuß-Foileryachts Hypersail führte, der nächstes Jahr zu Wasser gelassen werden soll. Als Kohlenstofffaser-Einrumpfyacht konzipiert, soll das Fahrzeug den Jules-Verne-Rekord für die schnellste Weltumsegelung brechen, der derzeit bei 40 Tagen, 10 Stunden und 45 Minuten liegt und von Sodebo Ultim 3 aufgestellt wurde. Hypersail möchte die Weltumsegelung vollständig autark mithilfe von Solaranlagen, Windturbinen und von der Crew erzeugter Energie absolvieren.

Der Chief Technology Officer Matteo Lanzavecchia, der gleichzeitig die Fahrzeugentwicklung für Ferraris Sportwagen leitet, beschreibt das Schiff als „Laboratorium“ für Energiemanagement-Technologie. Das Yacht übernimmt Technologien aus Ferraris Straßenfahrzeugen, darunter ein Drahtseilwinschsystem, abgeleitet vom 12Cilindri Manuale, und eine hintere Elektroachse vom Luce-Hypercar. Der professionelle Segler und Schiffbauingenieur Enrico Voltolini leitet das Projekt und weist darauf hin, dass die Herausforderung darin besteht, eine gleichbleibende Leistung in rauem See zu gewährleisten.

Vorstandsvorsitzender John Elkann erklärte, dass der Einstieg von Ferrari in den Elektrofahrzeugmarkt „ein unnötiges Risiko“ sei, betonte jedoch die Notwendigkeit, „etwas zu tun, das noch nie zuvor getan wurde“.