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Europa holt Weltraum-Rückstand zu USA und China auf

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Europäische Staats- und Regierungschefs sehen sich mit ihrem wachsenden Rückstand auf die USA und China in einem sich beschleunigenden Weltraumwettlauf konfrontiert, während der Kontinent nach dem Scheitern gemeinsamer Projekte mit der NASA versucht, ein gemeinsames Programm aufzubauen. Beamte warnen, dass das Versäumnis, eine autonome Präsenz aufzubauen, Kommunikation, Verteidigung und Sicherheit gefährden könnte. Dieser Rückstand, insbesondere bei Raketenstartsystemen und Satellitenkonstellationen, wird diese Woche auf einem Gipfel in Paris thematisiert.

Josef Aschbacher, Chef der Europäischen Weltraumorganisation ESA, sagte, Europa müsse bei Fähigkeiten und Autonomie aufholen, und verwies darauf, dass derzeit nur Russland, China und die USA Astronauten ins All bringen können. Unter US-Präsident Donald Trump führten NASA-Budgetkürzungen zum Ende des Gateway-Weltraumstationen-Projekts, an dem die ESA und europäische Unternehmen maßgeblich beteiligt waren. Elon Musks SpaceX und Amazons Blue Origin haben laut französischen Beamten die Teilnahme an der Pariser Veranstaltung abgesagt.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird in ihrer Rede, die von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausgerichtet wird, warnen, dass der Weltraum zu kritisch ist, um ihn einzelnen Mitgliedstaaten zu überlassen. Die europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerne Airbus, Thales und Leonardo, die sich darauf geeinigt haben, ihre Weltraumsparte in einem als Bromo bezeichneten Deal zusammenzulegen, verhandeln mit der Kommission vor der formellen kartellrechtlichen Freigabe.