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Liberty Global verkauft Ziggo-Türme

Financial Times Companies •
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Liberty Global hat sich auf die Verkauf von Mobilfunktürmen, die ihre niederländische Mobilfunkoperateur Vodafone Ziggo besitzt, in einem geschätzten Deal von 670 Millionen Euro geeinigt, um die Verschuldung vor einem möglichen Listing im nächsten Jahr zu reduzieren. Die Türme werden von einem Konsortium geleitet von Digital Bridge, einschließlich TD Greystone Infrastructure und L&G, erworben. Die Transaktion wird voraussichtlich noch am Dienstag bekanntgegeben und ist Teil der Vorbereitungen von Liberty für die Börsengang des „Ziggo Group“ — das auch den belgischen Betreiber Telenet besitzt — im zweiten Halbjahr 2027.

Der Turmverkauf wird Liberty helfen, die Netto-Verschuldung von Ziggo Group auf ein Ziel von 4,5-fachem EBITDA bis 2028 zu reduzieren, von aktuell etwa 5,5-fach, laut New Street Research. Das Unternehmen zielt auf Verkäufe von Vermögenswerten zwischen 1,2 und 1,4 Milliarden Euro als Teil seines Schuldenreduktionsplans an, einschließlich Immobilien in Belgien und den Niederlanden.

James Ratzer, Analyst bei New Street Research, sagte, dass die Reduzierung der Verschuldungswerte für den bevorstehenden Ziggo-Spin-off entscheidend ist. „Das ist ein guter erster Schritt, aber wir müssen jetzt sehen, ob andere Vermögensverkäufe folgen.“ Vodafone Ziggo wurde vorher zu 50/50 von Liberty und Vodafone besessen, wurde aber im letzten Monat in die Ziggo Group fusioniert, wobei die US-Gruppe einen Anteil von 90 % hält. Digital Bridge, an der Börse notiert in den USA, rebalanceiht ihr Portfolio von Rechenzentren zu geringer riskanten Mobilfunktürmen.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Liberty Global, Vodafone Ziggo, Digital Bridge, TD Greystone Infrastructure, L&G, Telenet, Vodafone, New Street Research | Personen: Kieran Smith, Aaron Kirchfeld, James Ratzer | Standorte: London, Niederlande, Belgien