HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Apollo: 100bp Rechtsrisiko-Gebühr

Financial Times Companies •
×

Apollo Global Management hat seit ihrer Gründung 1990 einen Ruf für aggressive Taktiken aufgebaut und zog regulatorische Prüfungen bei Geschäften mit Drexel, Executive Life, Calpers, Huntsman, Caesars, Ali Rashid, Steuereinnahmenvereinbarungen, Lebensversicherungen und Jeffrey Epstein auf sich. Die Gründer kollidierten mit dem East Hampton Town Board, dem US-Repräsentantenhaus und miteinander. Eine Studie der University of Chicago und Drexel University ergab, dass Apollo-Portfolio-Unternehmen erstaunliche 100 Basispunkte Aufschlag zahlen, nur weil sie Apollo sind, trotz unterdurchschnittlicher Verschuldung und Standardkreditverträgen.

Die Forschung analysierte fast 1.000 LBOs von 2016 bis 2025 und fand heraus, dass 79% der Leveraged-Loan-Yield-Unterschiede durch Kreditnehmermerkmale erklärt wurden, steigen auf 84% wenn Sponsor-Reputation einbezogen wird. Buy-side-Investoren, Sell-side-Banker und Apollo-Rivalen argumentieren seit langem, dass die Firma wegen ihres Rufes für Aggressivität extra zahlt. 2015 berichtete die Wall Street Journal, dass Apollo-Manager eine 'Entschuldigungstour' starteten, um Vertrauen bei Kredit- und Anleiheinvestoren wiederherzustellen, mit begrenztem Erfolg. Die 100-Basispunkt-Kosten beeinflussen erheblich die Renditen und Partnervergütungen.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Apollo Global Management, Drexel University, University of Chicago | Personen: John Zito, Patrick O'Shaughnessy, Vince Buccola, Greg Nini | Orte: East Hampton, Caesars, Calpers.