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Bathla Group-Pleite: 3,4 Mrd. A$ Schulden, erster Belastungstest für Private Credit

Financial Times Companies •
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Der Zusammenbruch der Bathla Group, eines großen australischen Wohnungsbauentwicklers mit Sitz in den westlichen Vororten von Sydney, hat Schockwellen durch die Private-Credit-Märkte geschickt. Das Unternehmen ging in die Administration mit Schulden von rund 3,4 Mrd. australischen Dollar an über 40 Kreditgeber, von denen keiner dem traditionellen Bankensystem angehört. Die 1990er von Bhart Bhushan und Rajinder Mohan gegründete Bathla Group verwaltete eine Pipeline von 15.000 Häusern, stand aber vor der Liquidation nach ausbleibenden Gehaltszahlungen.

Die Verwalter von Teneo griffen ein und verhandelten mit fünf Kreditgebern, um den Betrieb vorübergehend aufrechtzuerhalten. Der Ausfall stellt den größten Immobilienentwickler-Zusammenbruch in der australischen Geschichte dar und markiert den ersten großen Test für den schnell wachsenden Private-Credit-Markt des Landes. Die Australian Securities and Investments Commission hatte zuvor vor Kreditnehmerstress und sich verschlechternden Kreditbedingungen im Immobiliensektor gewarnt.

Fonds wie CVS Lane und Centuria Bass haben Rücknahmen begrenzt, während andere ohne direkte Exposition ebenfalls mit Investorenabflüssen konfrontiert waren. Die Hongkonger Private-Equity-Firma PAG zählt zu den betroffenen Kreditgebern. International zogen zwei asiatische Investoren eine Zusage von 100 Mio. australischen Dollar für den Renown Lending Accelerator Fund zurück und nannten Australiens verringerte Sicherheit als Investitionsziel.

Der Zusammenbruch resultiert aus nachhaushaltsrechtlichen Reformen, die Erstkäufer ins Visier nehmen und den Druck auf bezahlbare-Wohnziele erhöhen. Branchenanalyst Brian Johnson warnt, dass dies einen Rechenschaftsprozess für andere privat finanzierte Entwickler auslösen könnte.