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Haustier-Langlebigkeit, Klonen und Kryonik im Überblick

MIT Technology Review •
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Eine Autorin der MIT Technology Review erinnert sich an ihre erste Katze, Peppy, die verschwand, als sie zehn Jahre alt war. Trotz intensiver Suche auf Feldern und in Wäldern sowie selbst gemachter Suchplakate fand die Familie sie nie wieder, und der Verlust hinterließ einen tiefen Eindruck. Fast 30 Jahre später haben Haustierbesitzer eine wachsende Auswahl an Möglichkeiten, mehr Zeit mit ihren Tieren zu verbringen, darunter Medikamente, Klonen und Kryonik.

Biotech-Unternehmen richten ihren Fokus zunehmend auf die Langlebigkeit von Haustieren. Loyal arbeitet an drei möglichen Langlebigkeitsmedikamenten für Hunde und testet derzeit eines davon, das den Stoffwechsel verbessern soll, bei rund 1.300 Haushunden in den USA. Andere Firmen erproben Mittel gegen altersbedingte Krankheiten wie Fettleibigkeit und Arthrose sowie gegen das Altern selbst. Ein Unternehmen entwickelt sogar Langlebigkeitsmedikamente für Katzen. Die Autorin sagt, dass sie, wenn es ein Medikament gegeben hätte, das Peppy vor Diabetes oder Arthritis hätte schützen können, alles versucht hätte, es zu bekommen.

Klonen ist eine andere Sache. Dabei wird die DNA eines Tieres in eine Eizelle eines anderen Tieres derselben Art eingesetzt, und der Embryo wächst in einem Leihtier heran. Viagen Pets bietet das Klonen von Katzen und Hunden für 50.000 US-Dollar pro Tier an; das Ergebnis ist ein genetischer Zwilling, keine exakte Kopie. Lori Kogan, Professorin für klinische Wissenschaften an der Colorado State University, sagt, Klonen könne trauernden Besitzern Trost spenden, und weist darauf hin, dass es für den Verlust eines Haustiers nicht die gleichen gesellschaftlichen Rituale gibt wie für den Verlust eines Menschen.

Die Autorin befürchtet, solche Angebote könnten Kindern vermitteln, dass der Tod nicht endgültig ist. Der Verlust von Peppy habe sie dagegen auf spätere Verluste vorbereitet. Ähnliche Sorgen gelten für die Kryonik. Alcor, eine Einrichtung in Arizona, lagert die Überreste von Hunderten Haustieren sowie von Menschen, in der Annahme, dass künftige Technologien sie wieder zum Leben erwecken und die Ursachen ihres Todes heilen könnten.

Quelle: MIT Technology Review · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing