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Gründer schafft günstigeren und saubereren Stahl

MIT Technology Review •
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Die Stahlindustrie, die für etwa 7% der CO2-Emissionen verantwortlich ist, hat seit den 1850er Jahren wenig Innovation gesehen. Traditionelle Hochöfen verlassen sich auf Kohle und hohe Temperaturen, um Eisenerz zu reinigen. Laureen Meroueh, Gründerin von Hertha Metals, hat einen neuen Ofen erfunden, der diesen Prozess vereinfacht, Eisenerz in einem einzigen Schritt in gereinigten flüssigen Stahl verwandelt, wobei Kohle durch Naturgas ersetzt wird. Laut Meroueh reduziert diese Methode die Emissionen um mindestens die Hälfte und senkt die Kosten um 25%.

Iryna Zenyuk, Direktorin des National Fuel Cell Research Center an der UC Irvine, weist auf den Wert hin, die Größe und den Energieverbrauch von Produktionssystemen zu reduzieren. Der Ansatz von Hertha adressiert die aktuellen Bedürfnisse der Industrie, anstatt auf nullkohlenstoffige Alternativen zu warten. Meroueh, eine 34-jährige libanesisch-amerikanische Doktorin der Maschinenbauingenieurwissenschaft am MIT, leitete zuvor ein Start-up für grünen Wasserstoff, bevor sie 2022 Hertha gründete.

Die Pilotanlage des Unternehmens in Conroe, Texas, produziert täglich eine metrische Tonne Stahl, was eine bedeutende Leistung ist. Rajesh Swaminathan von Khosla Ventures lobt die Skalierung als beeindruckend und bemerkt, dass Hertha mehr Stahl mit 20 Millionen Dollar produzierte als Wettbewerber, die 50–100 Millionen Dollar aufbrachten. Die Pläne beinhalten die Erweiterung auf eine Anlage, die jährlich 10.000 metrische Tonnen produziert, bis Ende 2027, mit potenziellen zukünftigen Übergängen zu vollständig dekarbonisierten Wasserstoff-basierten Systemen.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Hertha Metals, Khosla Ventures, National Fuel Cell Research Center | Personen: Laureen Meroueh, Iryna Zenyuk, Rajesh Swaminathan | Standorte: Conroe, Texas, Houston, Texas, UC Irvine