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Blizzard-Gewerkschaft schließt historischen Vertrag mit Microsoft

Hacker News •
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Eine Gruppe von 1.900 Mitarbeitern von Blizzard Entertainment hat erfolgreich einen Gewerkschaftsvertrag mit Microsoft unterzeichnet und damit mehrere Garantien für die Mitglieder gesichert. Vertreten durch die Communications Workers of America (CWA), hat der Vertrag den Blizzard-Mitarbeitern mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und garantierte Lohnerhöhungen verschafft, aber mehrere andere branchenweit erste Vereinbarungen könnten dies zu einem Vorbild für andere Videospiel-Gewerkschaften machen. Einer der großen Erfolge für die Blizzard-Gewerkschaft sind KI-Schutzvorkehrungen, da der Vertrag festlegt, dass Microsoft KI nicht einsetzen darf, um Arbeitsplätze zu automatisieren oder zu ersetzen, ohne zuvor mit der Gewerkschaft zu sprechen.

Ein weiterer großer Erfolg sind die Rückrufrechte für Mitarbeiter, denn wenn diese entlassen werden, muss Blizzard ihnen innerhalb von 14 Monaten und innerhalb des Gewerkschaftsnetzwerks eine offene Stelle anbieten, bevor jemand von außen eingestellt wird. Entlassenen Gewerkschaftsmitgliedern werden zudem zusätzliche vier Wochen Lohn, hybride Arbeitszeitmodelle und formelle Systeme zur Streitbeilegung zustehen. "Es ist ein neuer Tag bei Blizzard, wo mehr Macht für die Arbeiter in innovativere Spiele für Spieler umgesetzt wird," sagte CWA-Präsident Claude Cummings, Jr. In einem Interview mit Aftermath berichteten Blizzard-Mitarbeiter, wie sich der Verhandlungsprozess mit Microsoft in die Länge zog. Diese Schutzmaßnahmen kommen zu einer Zeit, in der Microsoft für Massenentlassungen bei Xbox Game Studios kritisiert wurde, die mit 1.600 Entlassungen begannen.

Die Spielebranche hatte historisch gesehen sehr wenige Gewerkschaften, was den Arbeitern in diesen dunklen Zeiten wenig Mitsprache ließ.