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Speicherpreise steigen; DRAM und NAND 2027: 68 % der CSP-CapEx

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Laut der neuesten Speicherindustrie-Forschung von TrendForce beschleunigen die größten globalen Cloud-Service-Anbieter (CSPs) ihre Investitionen in KI-Infrastruktur, wobei die gesamten Kapitaleinsätze (CapEx) für 2026 einem Jahresvergleich von 98 % Zuwachs vorausgesagt werden und für 2027 ein weiterer Anstieg um 50 % erwartet wird. Dieser rasche Anstieg wird teilweise durch die Explosion der Speichervertragspreise und eine starke Nachfrage nach Beschaffung getrieben. TrendForce schätzt, dass DRAM und NAND Flash zusammen 2026 47 % der gesamten CapEx der CSPs ausmachen werden, wobei ihr Anteil bis 2027 auf 68 % ansteigen wird.

TrendForce beobachtet, dass der starke Anstieg der Speichervertragspreise seit der zweiten Hälfte 2025 den Anteil des Speichers an den Ausgaben der CSPs deutlich erhöht hat. Server-DRAM – eine zentrale Beschaffungskategorie für CSPs – verzeichnete in der zweiten Hälfte 2025 einen kumulativen Anstieg der Vertragspreise um 64 %, wobei ein weiterer Anstieg von etwa 270 % für 2026 erwartet wird. Gleichzeitig zeigt sich ein ähnlicher Trend bei NAND Flash, wobei die Preise für Unternehmens-SSDs in der zweiten Hälfte 2025 um etwa 35 % stiegen und für 2026 ein kumulativer Anstieg von etwa 235 % prognostiziert wird.

Zusätzlich zu den höheren Preisen führt die rasch wachsende Nachfrage nach Speicherbits seitens der CSPs dazu, dass Lieferanten begrenzte Kapazitäten für Serveranwendungen priorisieren. TrendForce schätzt, dass HBM und RDIMM zusammen 2026 51 % des DRAM-Bitangebots ausmachen werden. 2027 sollen Prozessmigrationen und Kapazitätsaufbauten in neuen Fabriken in der zweiten Jahreshälfte zu einem Anstieg von 27 % beim kombinierten Angebot von Server-DRAM- und HBM-Bits führen. TrendForce weist darauf hin, dass der Anstieg der Speichervertragspreise, insbesondere für HBM, kombiniert mit einem höheren Bitangebot, den Anteil des Speichers an den CapEx der CSPs auf 68 % im Jahr 2027 treiben wird. Dies hat zwei wesentliche Auswirkungen auf das KI-Ökosystem. Erstens bieten höhere Speicherkosten Server- und AI-Chip-Lieferanten wie NVIDIA eine stärkere Rechtfertigung für Preiserhöhungen ihrer Produkte. CSPs könnten anschließend gezwungen sein, ihre Kapitaleinsätze weiter zu erhöhen, um ihre geplanten AI-Chip-Beschaffungsmengen aufrechtzuerhalten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: TrendForce, NVIDIA

Häufig gestellte Fragen: Was treibt den Anstieg der Speicherpreise für CSPs an?

Der Anstieg der Speicherpreise wird durch die beschleunigte Investition in KI-Infrastruktur und die steigenden Speichervertragspreise getrieben, wobei Server-DRAM in der zweiten Hälfte 2025 einen kumulativen Anstieg von 64 % zeigte und die Preise für Unternehmens-SSDs im gleichen Zeitraum um 35 % stiegen.